19.06.2017

Salah (Gebet): Der vergessene Sinn des Lebens

Wer nicht betet: Kehre zu Allah سبحانه و تعالى zurück. Solange du noch lebst, ist es niemals zu spät!

"Wie auch immer deine Vergangenheit gewesen sein mochte, deine Zukunft ist immer noch fleckenlos." - Bounaa Mohammed

Oh Allah! RETTE UNSER GEBET!



Hier gibt es mehr von ihr: derperfekteislam.de - Buchempfehlung auf Englisch: "Reclaim your Heart" von Yasmin Mogahed (mit generellen Weisheiten von ihr im Artikel)

Übersetzung:

Das Thema heute ist eines der wichtigsten Themen, denn das Thema ist über Salah, und Salah ist unsere Verbindung zu Allah und unsere tägliche Konversation mit Allah. [...]

Wir denken, wenn wir die Sura Al-Fatiha rezitieren, dass wir einfach nur diese Worte sagen, aber das ist nicht wahr. Wir sprechen tatsächlich mit Allah, denn bei jedem Abschnitt, den wir sagen, antwortet Er uns. [...]


Wenn wir beten, sollten wir erkennen, dass das nicht nur eine einseitige Unterhaltung ist.

Das Gebot des Salah kam während Al Isra wal Miraj, und das war, als der Prophet erst von Mekka nach Jerusalem, nach Al Quds, reiste und danach in den Himmel zu Allah. [...] Der Kontext von Al Isra wal Miraj ist sehr wichtig. Es geschah während einer der härtesten Zeiten im Leben des Propheten. Es war das Jahr der Trauer, und im Jahr der Trauer verlor der Prophet seine Frau Chadidsha und seinen Onkel - in einem Jahr hat er zwei seiner größten Unterstützer verloren. Im selben Jahr war der Vorfall in Taif, als er in einer sehr entwürdigenden und beleidigenden Art herausgeworfen wurde.

Es war also eine sehr schmerzhafte Zeit für den Propheten. Und es war in dieser Zeit, in der Allah das [die Himmelreise] für den Propheten bestimmte. Zuerst reiste er nach Al-Quds, und was dort geschah, war etwas sehr besonderes. Wisst ihr was eine der Geschenke in Jannah [im Paradies] sein wird? Rechtschaffene Gesellschaft. [...] Und was der Prophet in Al-Quds bekam, war die beste Gesellschaft! Er konnte mit allen anderen Propheten zusammen beten. Teil seines Trostes war die Gelegenheit, in dieser Gesellschaft zu sein. Stellt euch das mal vor: alle Propheten sind zusammen und beten und der Prophet leitet das Gebet. Wenn man sich das wirklich mal vorstellt, wie sie alle zusammen durch die Moschee gehen... [...] Während der härtesten Zeit seines Lebens wurde ihm dieses Geschenk gegeben.


Und danach wurde er - und das ist Al Miraj - hoch in den Himmel zu Allah gehoben. Und es war in dieser Zeit, dieser so besonderen Zeit, in der das Gebot zum Gebet kam. Bis zu dieser Zeit war es nicht verpflichtend. Doch in Al Miraj sagte Allah dem Propheten zunächst, dass es verpflichtend sein würde, 50 Mal am Tag zu beten. Und als der Prophet runter kam und Musa [Moses] sah [riet dieser ihm, Allah darum zu bitten, die Zahl herunter zu setzen]. Musa hatte Erfahrung mit den Bani Israel [den Kindern Israels]. Er wusste, dass sie gerne diskutierten und nicht immer leicht waren. Er wusste also, es würde für uns zu schwer sein, 50 Mal am Tag zu beten. Der Prophet kam also hoch und runter und letztendlich wurde die Zahl der Gebete auf 5 Mal am Tag fest gesetzt.

Die Gelehrten dachten darüber nach, was der Sinn dahinter sein könnte, denn natürlich wusste Allah, dass Er es letztendlich auf 5 festsetzen würde, warum also mit 50 anfangen? Und es gibt verschiedene Betrachtungen über dieses Thema. Eine davon hat mich umgehauen, und es ist die folgende Vorstellung: Stell dir vor, du würdest wirklich 50 Mal am Tag beten. Würdest du jemals irgendetwas anderes machen? Im Grunde wäre dein ganzes Leben Salah. Und dennoch war das der erste Befehl, den Allah gab. Fast so, um zu sagen: Das ist wirklich all das was du tun solltest. Das ist alles wofür du erschaffen wurdest. Und ist es nicht so, dass Allah sagte: "Und ich habe die Ginn und die Menschen nur darum erschaffen, dass sie mir dienen" (51:56)? Das ist der eigentliche Grund, weshalb wir erschaffen wurden. 50 Mal am Tag zu beten wäre so, als würden wir unseren eigentlichen Zweck der Erschaffung erfüllen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Salah die einzige Form des Gottesdienstes ist. Tatsächlich können wir unser ganzes Leben zu einem Akt des Gottesdienstes machen. [...]

Alle anderen Gebote wurde dem Propheten durch [den Engel] Jibril offenbart, außer eines, und das ist Salah. Denn Salah, das ist etwas so wichtiges, sodass Allah den Propheten hoch zu Sich holte und ihm dieses Gebot eingab - zu dieser so besonderen Zeit. Und dadurch sehen wir die Wichtigkeit von Salah und die Wichtigkeit, die es in unserem Leben haben sollte. [...]

Die Art, wie wir Salah betrachten, ist falsch. Wir betrachten es als etwas, das wir tun, wenn wir Zeit haben. Wir haben unser Leben, wir haben unsere Treffen, unsere Partys, die Dinge die wir im Leben tun, und wenn wir Zeit haben - falls wir Zeit haben - stecken wir Salah mit rein. Und der Fokus muss das komplette Gegenteil sein. Unser Leben muss sich um Salah drehen - nicht andersrum. Aber die Art wie wir unser Leben leben - falls wir überhaupt beten - ist dass Salah sich um unser Leben dreht. [...] Wir haben Unterricht um diese Uhrzeit, wir haben einen Termin um diese Uhrzeit, all diese Dunya [weltlichen] Sachen, und dann, falls ich Zeit habe, bete ich. Das ist nicht die Art, wie wir [darüber denken sollten]. Salah ist der Sinn unserer Erschaffung.

Das muss die Säule unserer Existenz sein, unseres Alltags, unserer Dinge die wir tun. Der Rest ist bloß ein Ausfüllen von leeren Stellen, der Rest ist nur Bewegung. Und wir bitten Allah darum, dass der Rest eine Verlängerung von Salah ist, eine Verlängerung unserer Anbetung. [...]

Eine weitere Betrachtung, die wir erkennen müssen, wenn es um die Wichtigkeit von Salah geht, ist: Es gibt viele Sünden, die wir als große Sünden betrachten, wie Stehlen, Alkohol trinken, Unzucht, das sind große Sünden. Und dennoch gibt es keine Gelehrten, die sagen "Wenn du stiehlst, bist du kein Muslim mehr." Und es gibt keinen Gelehrten, der sagt "Wenn du Alkohol trinkst, bist du kein Muslim mehr." Es ist wahr, dass das Sünden sind, aber es sagt keiner, dass man dadurch nicht mehr länger ein Muslim ist. Es gibt keinen Gelehrten, der sagt "Wenn du Unzucht begehst, bist du kein Muslim mehr". Und doch gibt es Gelehrte, die sagen "Wenn du nicht betest, bist du kein Muslim mehr". [...] Und der Grund dafür, dass diese Gelehrte das sagen, basiert unter anderem auf einem Hadith des Propheten, wo er sagt: "Der Unterschied zwischen uns und ihnen ist das Salah, das Gebet. Wenn irgendeiner das vernachlässigt, ist er ein Ungläubiger geworden". Und das wird bei Ahmad überliefert, und bei at-Tirmidhi. Und dieser Hadith ist sehr deutlich - der Prophet erklärt: das ist es, was uns von den Nicht-Gläubigen unterscheidet. [...]

[sunnah.com/muslim/1/153youtube.com/watch?v=4uBned3eHa8 - Das ist eine sehr kleine Meinung, aber was ist, wenn diese Gelehrten Recht hatten? Es geht hier übrigens um einen Muslim, der nicht betet und nicht verleugnet, dass man beten muss. Wer die Pflicht des Gebets leugnet, z. B. durch Gedanken wie "Ach, ich habe meine eigene Art, zu Gott zu beten", ist mit Konsens aus dem Islam gefallen.]

[...] Manchmal sind wir im Einkaufszentrum oder bei einem Treffen oder so, und wir sind der Ansicht, wir sind zu beschäftigt, also beten wir, wenn wir zu Hause ankommen. Wir kombinieren dann die Gebete, wenn wir daheim sind. Was wir gerade gemacht haben, ist, wir haben unseren Zweck der Erschaffung wegen einer Party oder eines Schlussverkaufs, oder was auch immer zur Seite gelegt. Das ist ein ernstes Problem. [...] Und es ist eine gewaltige Sünde, selbst außerhalb der Zeit zu beten. Das Salah hat eine spezielle Zeit. Allah erzählt uns im Quran, dass es eine bestimmte festgelegte Zeit hat. [Das Gebet ist den Gläubigen zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben. (4:103)] Und es gibt einen Grund dafür.

Wenn der Doktor dir ein Medikament gibt und sagt "Du musst diese Medizin um 12 Uhr nehmen und dann noch mal fünf Stunden später", was würde dann passieren, wenn du dir denkst "Ich nehme es ein, wenn mir danach ist"? Oder "Ich nehme einfach zwei Dosen vor dem Zubettgehen"? Dann würde die Medizin nicht nur nicht funktionieren, sondern sie könnte dir sogar schaden. Und wenn wir Allahs "Rezept" ignorieren, schaden wir uns selbst und nicht Ihm. Was passiert nun, wenn du dieses Rezept richtig anwendest, fünf Mal am Tag? Du könntest auf der Arbeit sein, in der Schule sein, shoppen sein oder in einen Streit verwickelt sein, ganz egal. Doch wenn die Zeit für das Gebet gekommen ist, dann musst du einen neuen Schwerpunkt setzen. Wenn du das nicht machst, ist es so leicht, Allah zu vergessen. Menschen sind vergesslich. Deshalb haben wir Erinnerungen. Ad-Dhikhr ist ein Name des Qurans, und das bedeutet "die Erinnerung".

Das Gebet ist übrigens die erste Sache, worüber wir am Jüngsten Tag befragt werden. Wenn das Gebet gut ist, ist alles in Ordnung, und wenn das Gebet schlecht ist, ist alles schlecht [Sunan al-Tirmidhī 413].

"Was hat euch in die Hölle gebracht?" Sie sagen: "Wir gehörten nicht zu den Betenden." (Quran 74:42-43)

Wie viele von uns werden unter denen sein, die sagen "Wir waren nicht unter den Betenden"? Oder unter denen, die sagen "Wir waren nicht unter denen, die zur rechten Zeit gebetet haben"?

Wie kann es sein, dass wenn wir auf der Arbeit sind, in der Schule sind, am Schlafen sind, und merken, dass wir auf die Toilette gehen müssen, dass wir dann alles stehen und liegen lassen, um zur Toilette zu gehen? Ganz egal, wo du bist oder wer du bist. Du wirst aufstehen und zur Toilette gehen und dann weiterschlafen (oder weiterarbeiten). Was wir hier gemacht haben: Wir haben unsere körperlichen Bedürfnisse über unsere seelischen Bedürfnisse gestellt. Und unser Körper wird dabei nicht mal für immer sein. Was wird bleiben? Die Seele. Wir essen, weil wir unseren Körper ernähren müssen, weil wir Angst davor haben, zu sterben. Und die Seele vernachlässigen wir, dabei ist sie für die absolute Ewigkeit. Selbst, wenn du im wichtigsten Meeting deines Lebens bist, wirst du auf Toilette gehen, wenn du musst. Selbst, wenn du die wichtigste Prüfung deines Lebens hast, wirst du auf Toilette gehen. 

Lass mich dir mal eine Frage stellen. Es ist nicht physisch notwendig, auf Toilette zu gehen. Technisch gesehen kannst du auch einfach in die Hose machen. Körperlich ist es möglich. Aber du triffst die Entscheidung, auf Toilette zu gehen, weil du dir denkst "Die Konsequenzen, jetzt nicht auf Toilette zu gehen, überwiegen die Konsequenzen, meinem Prüfer oder Chef zu sagen, dass ich auf Toilette muss". Oder aufzuwachen [und aufzustehen - das ist nicht so unangenehm wie in die Hose zu machen]. Du triffst also eine Entscheidung, weil es zu peinlich wäre, es nicht zu tun. Wir stellen die Konsequenz, nicht auf Toilette zu gehen, über die Konsequenzen, die geschehen, wenn wir das Gebet nicht verrichten. 

Das Salah ist nicht nur unsere Möglichkeit, Allah näher zu kommen, es beschützt uns auch von Schamlosigkeit und schlechten Taten. Wenn wir beten, haben wir einen Schutzschild. Wenn wir diesen Schild ablegen, dann wird es uns so viel leichter fallen, zu sündigen.

Der Weg zu Allah ist nicht ohne Anstrengung. Es gibt Leute, die manchmal auf dem richtigen Weg waren und dann von ihm abkamen. Wie ist das geschehen? Das passiert nicht über Nacht. Es passiert in Stücken. Shaitan [Satan] arbeitet in Stufen. Er geht nicht einfach zu dir hin und sagt "Glaube nicht an Allah", denn das würde nicht funktionieren. Er ist schlauer. Wenn man jemanden erschießen will, der eine kugelsichere Weste trägt, dann muss man zunächst dafür sorgen, dass er die Weste auszieht. Shaitan versucht, uns dazu zu bringen, sie auszuziehen.

Wenn du sehr gewissenhaft mit dem Gebet bist, wird er nicht zu dir kommen und sagen "Verpasse das ganze Gebet". Aber vielleicht wird er sagen: "Verschiebe es". Und wenn ich sage "verschieben", dann meine ich, innerhalb der erlaubten Zeit. "Du musst doch jetzt noch nicht beten, du hast noch genug Zeit". Das Gebet aufzuschieben ist der erste Schritt. Nutzen, Konzentration, Demut, Belohnung - das ist nicht das selbe am Ende der Zeit wie in der Anfangszeit. Jetzt bist du nicht mehr so konzentriert. Und dann betest du auf einmal in den letzten erlaubten fünf Minuten. Jetzt ist das Gebet etwas, was man schnell noch machen muss. Es wird eine Aufgabe - eine Bürde, die man einfach loswerden muss.

Einige Eigenschaften der Heuchler sind, dass sie zu faul sind, um zu beten. Und zweitens, dass sie das Gebet verschieben bis ganz zum Ende. Wenn du das Gebet bis zum Ende verschiebst, dann wird die Zeit plötzlich weg sein, wenn auf einmal etwas dringendes dazwischen kommt. Das wird passieren. So funktioniert Shaitan.

Eile zum Gottesdienst zu Allah. Die, die eilen, sind nicht die selben, wie die, die daran hapern. Allah sagt im Quran:

Und ihr sollt in drei Gattungen (gegliedert) werden (56:7): (In) die zur Rechten - was (wisst ihr) von denen, die zur Rechten sein werden? (56:8) Und (in) die zur Linken - was (wisst ihr) von denen, die zur Linken sein werden? (56:9) Und (in) die Vordersten - (sie) werden die Vordersten sein. (56:10) Das sind die, die Allāh nahe sein werden (56:11) in den Gärten der Wonne. (56:12)

Die Vordersten sind die, die Allah nahe sein werden. Damit ist gemeint, die, die sich anstrengen, nach ganz vorne zu gelangen. Es ist wie ein Marathon. 

Wenn es um die Dunya [diese Welt] geht, rennen wir alle um die Wette. Wenn wir Geld verdienen, geben wir uns nie mit dem Minimum zufrieden. Mit unserem Aussehen auch nicht, oder unserem Haus. Doch wenn es um Gottesdienst geht, dann sind wir nicht so. Wir denken uns "Naja, dann bin ich halt auf der untersten Stufe im Paradies". 

Der Prophet sagte: "Wenn da ein Fluss vor eurer Haustür wär und man würde jeden Tag fünf Mal darin baden, würde man an ihm irgendeinen Dreck sehen?" Sie sagten: "Nicht die Spur von Dreck wäre übrig. Der Prophet sagte: "Das ist die Parabel über die fünf Gebete durch die Allah Sünden vergibt" [Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 505, Ṣaḥīḥ Muslim 667]. Wir alle sündigen. Wir sind keine Engel. Wir brauchen das Bad. Kennt ihr jemanden, der wochenlang ist ohne zu baden? Nein, denn wir wollen nicht dreckig sein.

Wenn du an Shaitan denkst. Was hat er falsch gemacht? Ihm wurde aufgetragen von Allah, sich niederzuwerfen, und er weigerte sich. Wie viele Niederwerfungen weigern wir uns zu tun, wenn wir nicht beten? Darüber kann man mal nachdenken.

Manche von uns beten vielleicht und beten in der richtigen Zeit, aber das Gebet wurde mechanisch, sodass nur unser Körper betet. Ein Hadith sagt "Geh zurück zum Beten, denn du hast nicht gebetet". [Sahih al-Bukhari 757] Es ist kein korrektes Gebet, wenn wir die die Hühner picken, ganz schnell.

Manchmal haben wir Probleme mit der Demut. Mein Kopf ist nicht da, mein Herz ist nicht da, meine Seele ist nicht dabei. Was können wir dagegen tun?

Was auch immer meinen Kopf beherrscht, was auch immer das ist, worüber ich den ganzen Tag lang nachdenke, als erstes morgens und abends als letztes - das ist auch das, worüber ich im Gebet nachdenke. Wir können uns nicht im Gebet auf Allah konzentrieren, wenn wir uns außerhalb des Gebets nicht auf Ihn konzentrieren. Wir konzentrieren uns auf unsere Kinder, unsere Ehemänner, unser Kochen, unsere Schule und so weiter.

Wir müssen uns auf Allah konzentrieren.


Hier noch mehr Worte von Yasmin Mogahed zum Gebet:

Die Ironie an dieser Wahrheit ist, dass viele Menschen dazu verleitet werden zu denken, dass sie zuerst ihr Leben in den Griff bekommen müssen, bevor sie anfangen können zu beten. Dies ist eine gefährliche List des Schaytan, der weiß, dass das Gebet dieser Person die nötige Energie und Leitung geben wird, um sein oder ihr Leben zu verändern. So eine Person gleicht einem Fahrer, dessen Tank leer ist, aber er dennoch darauf beharrt die Reise zu beenden, bevor er den Tank auffüllt. Diese Person wird nirgends ankommen. Solche Leute verharren jahrelang auf derselben Stelle, ohne zu beten und ohne ihr Leben zu verändern. Schaytan forderte sie heraus und gewann. Auf diese Weise haben wir ihm erlaubt, von uns zu stehlen, was unbezahlbar ist. Unsere Häuser und unsere Autos sind uns so wertvoll, dass wir nie daran denken würden sie ungeschützt zu lassen. Wir bezahlen große Beträge für Alarmanlagen und Sicherheitssysteme, um sie zu schützen. Aber unseren Glauben lassen wir ungeschützt, damit er von dem schlimmsten aller Diebe gestohlen wird – von einem Dieb, der Allah geschworen hat, bis zum Ende der Zeit unser unerbitterlicher Feind zu sein. Ein Dieb, der nicht etwas wertloses wie ein Mercedeszeichen vom Auto stiehlt, sondern einer, der unsere unsterbliche Seele und unsere Dauerkarte zum Paradies stiehlt. [Übersetzt aus dem Englischen; Autorin: Yasmin Mogahed; Quelle: IFN] kopiert von: muslima-world.blogspot.de/2010/08/salah-und-der-schlimmste-diebstahl.html














Abu Malik Al-Ash'ari رضي الله عنه überliefert, dass der Prophet صلى الله عليه و سلم sagte: "Das Gebet ist Licht." [Muslim] Shaykh bin Uthaymin رحمه الله erklärte, dass das Gebet Licht für den Betenden ist. Licht in seinem Herzen, in seinem Gesicht, in seinem Grab und am Tage der Abrechnung. - klick für ein weiteres Bild darüber

Sag nicht "Es ist heuchlerisch, zu beten, wenn man feiern geht und generell kein so guter Muslim ist. Deshalb lasse ich es lieber ganz."


Dieses Argument kommt vom Shaitan.


Im Islam geht es nicht darum, sich zu perfektionieren, um Allah سبحانه و تعالى zu dienen, sondern Allah سبحانه و تعالى zu dienen, um sich zu perfektionieren.





Folgende Worte sind von Mansoor Ahmed, übersetzt von keine Ahnung, vermutlich mir, wenn ich mir so die Kommas anschaue:

"Unsere fünf täglichen Gebete sind ein Weg, um Bindungen zu materiellen Dingen abzudämpfen. Die fünf Gebete lehren mit ihren spezifischen Zeiten dass Allah größer als alles andere ist, mit dem wir eventuell in diesem Moment beschäftigt sind. Das Morgengebet lehrt uns, dass die von uns am meisten geliebten Dinge, Komfort und Schlaf, uns nicht kontrollieren sollten - also wachen wir am kalten Morgen auf, waschen uns selbst und beten mit Erkenntnis, dass Allah größer ist als unsere Liebe für Gemütlichkeit und Schlaf. Das Mittags- und Nachmittagsgebet lehrt uns, dass, egal wie sehr wir in der Arbeit versunken sind, oder wie sehr wir die Pausen genießen, dies nicht der Zweck unserer Existenz ist. Also lassen wir es für ein paar Minuten und stellen uns hin und beten, bezeugend, dass Allah größer ist. Das Gebet in der Abenddämmerung, wenn wir endlich daheim sind und vorhaben, Zeit mit unserer Familie zu verbringen, zu essen oder einfach zu entspannen - stehen wir auf und beten zusammen, um zu bestätigen, dass Allah größer als alles davon ist. Das Nachtgebet, Isha, wenn wir müde nach einem langen Tag voller Arbeit und Verantwortungen bereit sind, ins Bett zu fallen, und zu schlafen, beten wir wieder, beweisend, dass sich Allah zu unterwerfen größer und besser ist, als ins warme Bett zu fallen. All das sind konstante Erinnerungen an uns, dass wir, egal, wie sehr wir das Leben lieben, für einen höheren Zweck leben." - Mansoor Ahmed


Folgendes ist kopiert von schams.wordpress.com:

In Bezug auf das Gebet, gibt es bei den Menschen fünf Stufen.

[Auf der niedrigsten Stufe ist] der, der seiner eigenen Seele Unrecht tut; der nachlässig ist, der seine Waschung, die Zeiten, die Rahmenbedingungen und die wesentlichen Bestandteile des Gebetes verkürzt.

Auf der zweiten Stufe ist der, der die Zeiten, Regeln und Bestandteile des Gebetes einhält; der die Gebetswaschung einhält, aber von Ablenkungen gehindert wird, denen er aufgrund seines Mangels an innerer Kraft nicht widerstehen kann.

Auf der dritten Stufe ist der, der sich an die Grenzen und wesentlichen Bestandteile des Gebetes hält, und gegen die Ablenkungen ankämpft. Diese Person ist mit den Bemühungen gegen seinen Feind beschäftigt, „damit er ihn seines Gebetes nicht beraubt“. Im Gebet ist er im Kampf (jihad).

Auf der vierten Stufe ist der, der im Gebet steht und sich an alle Voraussetzungen, wesentlichen Bestandteile und Grenzen hält. Sein Herz ist darin vertieft, die Regeln und Voraussetzungen des Gebetes zu bewahren, „damit er nichts auslässt“. Genau genommen wird das Verrichten des Gebetes, so wie es sich gehört, vollends und perfekt, zu seinem einzigen Anliegen. Auf diese Weise nimmt die Sorge um das Gebet und um die Anbetung Allahs, sein Herz völlig in Anspruch.

Auf der fünften Stufe ist der, der das Gebet auf die gleiche Art wie der Vierte verrichtet, aber darüber hinaus sein Herz vor seinen Herrn legt. Somit betrachtet er Gott – immer wachsam vor Ihm, erfüllt von Seiner Liebe und Herrlichkeit – so als ob er Ihn sehen würde, und direkt vor Ihm stehen würde. Daher verschwinden die Ablenkungen, indem der Schleier zwischen ihm und seinem Herrn gehoben wird. Der Unterschied dieser Person in seinem Gebet zu allen anderen ist so groß, wie die Distanz zwischen Himmel und Erde, denn er ist im Gebet [nur] mit seinem Allmächtigen Herrn beschäftigt, worin er die Quelle seiner Freude findet.

[Von diesen fünf Personen], wird die erste bestraft, die zweite verwarnt, die dritte erlöst, die vierte belohnt, und der fünfte wird die Nähe seines Herrn zuteil – denn die Quelle seiner Freude lag im Gebet. Und wen immer das Gebet im Diesseits erfreut, der erfreut sich der Nähe seines Herrn im Diesseits und Jenseits. Und wer Freude bei Gott findet, erfreut andere (im Gegenzug). Aber wer dies nicht tut, verlässt die Welt als ein Verlierer. [Übersetzt aus dem Englischen, al-Wabil as-Sayyib min al-Kalim at-Tayyib von ibn Qayyim]


Ich weiß nicht mehr, von wo das kopiert wurde:

Als Hatim al Asamm über sein Gebet befragt wurde, sagte er: „Wenn die Zeit des Gebets nahe ist, vollziehe ich einen vollständigen Wudu und gehe dorthin, wo ich das Gebet verrichten werde, und setze mich dort hin, bis ich völlig dem gegenüber aufmerksam bin, was ich tun werde. Dann stehe ich auf und bete, mir vorstellend, dass die Ka’bah vor meinen Augen ist, das Paradies zu meiner Rechten, das Höllenfeuer zu meiner Linken und der Todesengel hinter mir. Ich stelle mir vor, dass es das letzte Gebet sein wird, das ich verrichte, stehend in Hoffnung (auf Allah, Sein Paradies und Seinen Lohn) und Furcht (vor Allahs Pein im Höllenfeuer) und rezitiere den Takbir, während ich völlig aufmerksam bin. Ich rezitiere den Qur`an in Ruhe, mache demütig Ruku‘, gehe mit Khushu‘ in den Sujud und sitze dann auf meinem linken Fuß, mit dem linken Fuß auf den Boden liegend und dem rechten Fuß aufrecht, alldieweil betend mit Aufrichtigkeit. Anschließend weiß ich nicht (noch fühl ich mich sicher) ob das Gebet von mir akzeptiert wird!“ [Al Ihya 1/179]


Bei meinem Artikel X-mal gehört, doch auch verinnerlicht? habe ich geschrieben:

Ich habe nachgedacht. Nachgedacht, weshalb ich manchmal Probleme mit dem Gebet habe. Manchmal fühlt es sich physisch so an, als würden mich Magnete nach oben ziehen und ich versuche verzweifelt, dagegen Druck anzuwenden und unten in der Niederwerfung zu bleiben. Ich bin mir nicht ganz sicher, doch ich glaube, das lag an meinem schlechten Gewissen wegen meiner Sünden. Unbewusst kam es mir so vor, als würde ich zu einem Lehrer zitiert werden, der vorhat, mich stark zu schimpfen, weil ich im Schulgebäude Graffiti gesprayt habe oder so. In solch einer Situation ist man so verlegen. Und so erleichtert, wenn man das Gespräch endlich beenden kann. Ab jetzt werde ich vor jedem Gebet Gedanken an meine Fehler verdrängen. Natürlich sollte man das grundsätzlich nicht tun, denn Fehler gehören identifiziert und ausgemerzt und nicht unter den Teppich geschoben - doch vor Gebeten werde ich das tun. Ich werde mir denken "Alles ist in Ordnung zwischen Allah سبحانه و تعالى und mir und Allah سبحانه و تعالى liebt mich".


‘Umar b. al-Khaṭṭāb wurde bewusstlos, nachdem er niedergestochen wurde.
Und es wurde gesagt: "Nichts kann ihn aufwecken, außer der Gebetsruf, wenn er noch lebt."
Sie sagten zu ihm, "Das Gebet wurde beendet, O Anführer der Gläubigen!"
Er wachte auf und sagte, "Das Gebet, bei Allah! Wahrlich, es gibt keinen Anteil am Islam für den, der das Gebet verlässt!"
Er führte das Gebet aus, während seine Wunde butete.
(Siyar a'lam an-Nubala v.5, p.220)


"I really admire the Muslim practice of praying five times a day, at designated times. That devotion to prayer is the equivalent of saying, ‘I don’t find time for God in the midst of my life. I find time for life in the midst of my God.’" - Christopher Yamas


Unterwegs, doch du musst beten? Bete in Umkleidekabinen mit Hilfe eines Kompasses.


Du willst, dass das Gebet schnell vorbei ist? Bleib extra lange im Sujud.


Einige hilfreiche Links:



Erfahrungsberichte von Muslimen (Englisch und sehr hilfreich!):

KLICK, UM ZUM ARTIKEL ZU GELANGEN

16.06.2017

Moses' Mutter: Wegen der Trauer einer einzigen Frau wurde Geschichte geschrieben



Ich liebe Moses عليه السلام. Ich liebe Jesus عليه السلام. Ich liebe alle Propheten. Und ich liebe es, dass ich mit meinem Weg zum Islam keinen von ihnen verloren habe. Noch dazu habe ich so extrem viel dazugewonnen. Wir haben das Alte Testament, das Neue Testament und das Neueste Testament. Siehe auch hier: derperfekteislam.de - Buchempfehlung. “Die Geschichten der Propheten von ibn Katir”. Ich fühle mich reich!




Hier gibt es mehr von ihr: derperfekteislam.de - Buchempfehlung auf Englisch: "Reclaim your Heart" von Yasmin Mogahed (mit generellen Weisheiten von ihr im Artikel)


Übersetzung:

رَبِّ اشْرَحْ لِي صَدْرِي وَيَسِّرْ لِي أَمْرِي وَاحْلُلْ عُقْدَةً مِنْ لِسَانِي يَفْقَهُوا قَوْلِي Rabb-ishrah li sadri, wa yassir li ‘amri, Wah-lul ‘uqdatam-min-li-saani, Yaf-qahuu qawlii


Wer von euch meine Vorträge schon einmal gehört hat, weiß bereits ein paar Dinge. Nummer eins, ich beginne immer mit dieser Dua (Bittgebet). Und das ist die Dua von Musa (dem Propheten Moses). Der Grund, weshalb ich diese Dua so sehr liebe, ist weil Musa eine sehr sehr schwere Aufgabe gegeben wurde. Musa wurde die Aufgabe gegeben, zum größten Tyrannen aller Zeiten zu gehen, und das war der Pharaoh. Das war ein Mann, der Babys aus Taktik tötete. Pharaoh war ein Mann, der sich hingestellt hat und gesagt hat "Ich bin euer höchster Herr" (Quran 79:24). Er war der tyrannischste Tyrann. Musa wurde nun (von Allah) die Aufgabe gegeben, zu diesem Tyrannen zu gehen. Da sprach er diese schöne Dua.

رَبِّ اشْرَحْ لِي صَدْرِي وَيَسِّرْ لِي أَمْرِي وَاحْلُلْ عُقْدَةً مِنْ لِسَانِي يَفْقَهُوا قَوْلِي Rabb-ishrah li sadri, wa yassir li ‘amri, Wah-lul ‘uqdatam-min-li-saani, Yaf-qahuu qawlii ("Mein Herr, mache mir meine Brust weit, Und mache mir meine Angelegenheit leicht, Und löse den Knoten in meiner Zunge, so dass sie meine Worte verstehen.")

Ich bitte Allah swt darum, exakt das zu tun, damit alles, was aus meinem Mund kommt, wahrhaftig, wirkungsvoll und vorteilhaft für mich selbst und für euch ist. Denn die ersten Paar Ohren sind meine eigenen.

Die Geschichte von Musa ist eine der persönlichsten Geschichten für mein Leben. Und als mir dieses Thema gegeben wurde, dachte ich "Wie kann ich nur über etwas so persönliches reden?". Obwohl ich manchmal über kleine Stücke von Musas Leben hin und wieder spreche, war es so schwer für mich, diese Verse zu lesen, ohne zu weinen.

Jeder musste einiges durchmachen im Leben, und die Geschichte Musas war eine, die am meisten mit meinem Leben in Einklang war. Im Verlauf meines Lebens waren es immer verschiedene Teile der Geschichte, die zu meiner Situation passten. Also versuche ich nun mein bestes, das mit euch zu teilen, ohne allzu emotional zu werden.

Ich werde mit dem Anfang seines Lebens beginnen. Oft sprechen wir über Musas Geschichte, doch wir vergessen manchmal eine Person, die mit ihm verwandt war und die mich sehr inspiriert hat, und das war Musas Mutter. Was dieser Frau passiert ist, ist dass sie zu einer Zeit lebte, in der Kinder, kleine Jungs, getötet wurden. Und... sie bekam einen kleinen Jungen.

Ich möchte, dass wir darüber einmal reflektieren. Wenn du Angst davor hast, etwas zu verlieren, was du liebst, was ist deine erste Reaktion? Was ist dann unsere reflexartige, unmittelbare, instinktive Reaktion, wenn wir Angst davor haben, etwas zu verlieren, das wir lieben? Unsere instinktive Reaktion ist, es fester zu halten. Es an uns zu drücken und fester und intensiver zu umklammern. Weil wir Angst haben, es zu verlieren.

Der Mutter von Musa wurde nun gesagt, sie solle das genaue Gegenteil tun. Ihr wird (von Allah) gesagt, sie solle ihn loslassen. Ihr wird gesagt, wenn sie ihn behalten möchte, müsse sie ihn loslassen. Wenn du möchtest, dass das von Allah beschützt wird, dann musst du dein Vertrauen in Ihn setzen und ihn loslassen. Ihr wurde nun aufgetragen, ihr Baby in den Fluss zu setzen.

Bedenkt für einen Moment das Ausmaß an Tawakkul, das Ausmaß an Vertrauen, das sie in Allah haben muss, um dazu fähig zu sein, ihn loszulassen und in den Fluss zu setzen?

Und doch ist genau das die Lektion der Geschichte. Hätte sie an Musa festgehalten, dann wäre er getötet worden. Wir haben hier eine Ironie. Sie hat ihn gerade durch das Loslassen beschützt, durch das Vertrauen in Allah.

Ihr wird nun also gesagt, sie solle ihr Baby loslassen und in den Fluss legen, doch ihr wird ein Versprechen von Allah gegeben.

Und Wir gaben der Mutter von Moses ein: ”Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluss und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7)

Das Versprechen von Allah ist also: Vertrau mir und ich werde ihn dir wiedergeben! Vertrau mir einfach jetzt und ich werde mich für diese Zeit um ihn kümmern, vertrau mir, und ich werde ihn dir wiederbringen.

Es gibt noch etwas anderes, was mir an dieser Geschichte auffällt, und zwar als Allah in Sure Taha sagt, dass er Musa seiner Mutter wieder gegeben hat, und zwar in einer wunderbaren Weise. Es zeigt, dass Allah manchmal vorenthält, weil es Teil seines Planes ist. Allah hat gemacht, dass Musa die Milch von allen anderen Frauen verweigert hat, sodass er schließlich zu seiner Mutter zurückkehrte.

Ich habe bei einem [spirituellen] Rückzug eine meiner  Lieblingssuren geöffnet, welche die Sure Taha ist. Ich lese also die Sure Taha und reflektiere über die ersten fünfzehn Ayat (Verse) oder so, und da komme ich zu diesem einen Vers, der mich in einer Weise umhaute, die ich nie bemerkt habe.

So gaben Wir dich deiner Mutter wieder, auf dass ihr Auge von Freude erfüllt würde und sie sich nicht grämte. (20:40)

Dann gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte und damit sie wissen sollte, dass Allāhs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:13)

Allah beschreibt also, wie Er Musa seiner Mutter zurück gab. Und der Grund dafür, weshalb Er das getan hat, hat mich so beeindruckt. Er sagte: "Damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte". Wieso hat mich das so beeindruckt?

Weil wir alle durch Zeiten extremer Trauer in unseren Leben gehen. Und manchmal denken wir, es spielt keine Rolle. Es spielt keine Rolle für die Leute, und manchmal denken wir auch, es spielt keine Rolle für Allah.

Und dennoch wurde [durch Allah] Geschichte geschrieben, wegen der Traurigkeit einer einzigen Frau. Sie war nicht mal eine Prophetin, aber Er wollte nicht, dass diese Frau traurig ist.

Es gibt einen zweiten Grund, weshalb Allah das tat. ... und damit sie wissen sollte, dass Allahs Verheißung wahr ist. (28:13) Warum wird uns diese Geschichte erzählt? Wir alle werden irgendwann getestet werden, und alle auf verschiedene Weisen, und es wird Zeiten geben, in denen wir uns entscheiden müssen zwischen dem, was wir lieben und dem, was Allah liebt. Zwischen unserem Plan und Allahs Plan.

Was wir also von dieser Geschichte lernen, ist, dass wenn wir uns für Allah entscheiden, dann wird Allah [uns das, was wir für Ihn aufgegeben haben] wieder geben und uns sogar etwas besseres geben als das, was wir aufgaben.

Allah gab Musa seiner Mutter zurück, und nicht nur das, Er beschützte ihn auch die ganze Zeit. Ich habe gerade gesagt, dass der Pharao der größte Tyrann ist, der Babies tötet. Er ist ein Mörder. Und wo geht Musa hin? In das Haus des Feindes. Ich will darüber mal nachdenken, denn es zeigt die Macht von Allah. Es zeigt, dass Allah der Beschützer ist, selbst dann, wenn du im Maul eines Löwen bist. Selbst dann, wenn du vom Feind überwältigt wirst. Wenn Allah dich beschützt, dann wird dir kein Schaden geschehen. Selbst wenn du mitten im Sturm bist. Selbst, wenn du im Haus des Feindes bist. Selbst wenn der Feind direkt neben dir lebt, kann Allah dich beschützen. Und Allah beschützte Musa. Und brachte ihn dann seiner Mutter zurück.
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Das ist, was wir sind! Meine Leute.



Yasmin Mogahed schreibt zu einem Video, in welchem zu sehen ist, wie Muslime den Opfern des Londoner Brandes helfen: https://www.facebook.com/YMogahed/posts/1722847337742581

Dieser Clip hat mich zum Weinen gebracht, und ich erzähle euch, wieso. Er hat mich zum Weinen gebracht, denn das ist, was wir sind, und doch vergessen wir es so oft. Wir beginnen, die konstante Bombardierung von schlechter Presse in uns psychologisch zu verinnerlichen, und wir beginnen damit, uns zu schämen. Genau wie es die Hasser wollen. Mehr als alles andere wollen sie *Selbsthass* in uns züchten. Sie wollen, dass wir uns für den Islam und für die Muslime schämen. Sie wollen, dass wir uns für den Islam entschuldigen. Sie wollen, dass wir unsere Hijabs ausziehen und uns einfach einfügen. Dass wir uns bedeckt halten wie gesuchte Sträflinge.

Aber. Wir. Müssen. Uns. Weigern.

Wir müssen stolz bleiben auf das, was wir sind. Wir dürfen nicht den Kopf einziehen, sondern viel eher erhobenen Hauptes dastehen, stärker und stolzer.

This clip made me cry, and I’ll tell you why. It made me cry because this is who we are, and yet so often we forget. The constant bombardment of bad press becomes internalized in us psychologically and we begin to feel ashamed. Just as the haters want. More than anything they want to breed *self hatred* in us. They want us to be ashamed of Islam and Muslims. They want us to apologize for Islam. They want us to take off our hijabs and just blend in. To lay low like wanted convicts.

But. We. Must. Refuse.

We must remain proud of who we are. We must not cower, but rather stand taller and stronger and more proud.


Gute Taten von Muslimen:


Nein, wir Muslime müssen keine tapferen Heldentaten vollbringen, um unsere Existenz zu rechtfertigen. Aber ich dachte mir, da ich diese schönen Fälle sowieso bei Tumblr poste, kann ich sie direkt mit dem Tag "gute Taten" versehen, dann kann man sie immer auf einen Blick sehen.

Gute Taten sollte man immer verbreiten. Der Grund, weshalb ich nicht nur von "Papier-Christen", sondern auch von praktizierenden Christen - besonders von Katholiken - gut denke, liegt daran, dass ich von ihren vielen guten Taten (z. B. den Kölner Dom bei einer Pegida-Demo ausschalten) erfahren habe.


Sich distanzierende Muslime:

Dort gibt es die Widerlegung zur Behauptung "Muslime machen nichts gegen den Terrorismus aus ihren Reihen!"
KLICK, UM ZUM ARTIKEL ZU GELANGEN

05.06.2017

Distanzieren?

Über das Muslime für etwas verantwortlich machen, was sie nicht getan haben:


Terrorismus ist unislamisch. Hier gibt es Beweise und nicht nur den monoton wiederholten Satz "Das hat nichts mit dem Islam zu tun":


Liste von allen Distanzierungen:


Link zum Verbreiten:

https://www.buzzfeed.com/krishrach/this-woman-was-told-muslims-dont-condemn-violence-so-she-mad?utm_term=.vdDedJ57M#.ruZgyW78B


Meine eigene Meinung:

Als Muslim Mitgefühl ausdrücken und erklären, dass der Islam gegen Terror ist = Ja! Als Muslim demütig auf der Anklagebank bei aggressiven Leuten sitzen, obwohl man nicht den geringsten Einfluss auf Terroristen hat? = Nein!

Ich denke, wir Muslime sollten uns distanzieren, aber nur aus Mitgefühl für die Opfer von Terroranschlägen, die im Namen unserer Religion ermordet wurden, und NICHT, um Islamhassern zu zeigen "Seht ihr! Wir distanzieren uns eben DOCH!" - Denn sie werden das niemals anerkennen.

Sämtliche Distanzierungen von Muslimen, sämtliche Stellungnahmen, sämtliche Videos gegen Zwangsheirat, Terrorismus, Ehrenmord und Co., sämtliche "Not in my name"-Aktionen von Muslimen, sämtliche Demos von Muslimen, sämtliche Stellungnahmen von Gelehrten - all das wird unter den Teppich gekehrt und man verbreitet weiterhin sarkastische Bilder wie dieses hier: klick.

Oder man sagt einfach, dass die Muslime sich aus Täuschung distanzieren und lügen (stell dir mal vor, dir würde unterstellt werden, heimlich Terror gut zu finden). (KLICK)

Von Islamhassern wird man als Muslim immer gehasst werden, da spielt es keine Rolle, was man tut.

Wie ich schon sagte - meine persönliche Meinung ist, dass wir Terror im Namen des Islam öffentlich verurteilen sollten. Aber nur, um den Opfern unser aufrichtiges Mitgefühl zu überbringen. Denn sie sollten bei all dem im Mittelpunkt stehen.


"Die Muslime machen nichts gegen den Terror aus ihren Reihen!"

Der Islam gebietet uns Muslimen tatsächlich, Unrecht zu bekämpfen, denn:


Quellen:

http://dailyhadith.abuaminaelias.com/2012/02/26/hadith-on-enjoining-good-whoever-sees-vice-should-change-it-with-his-hand-tongue-or-heart/

http://dailyhadith.abuaminaelias.com/2014/09/05/hadith-on-evil-allah-will-punish-a-community-that-refuses-to-condemn-evil/

Bitte beachtet hier den Zusatz "obwohl sie es könnte"! - Wahrscheinlich denken Leute, die so etwas behaupten wie "Die Muslime machen nichts gegen den Terror aus ihren Reihen!", jeder einzelne Muslim auf der Welt habe alle anderen Muslime, die existieren, bei Whatsapp als Kontakt und weigert sich bloß, sie von schlechten Dingen abzuhalten. Man hat tatsächlich fast gar keinen Einfluss als einzelner Mensch, das Üble zu verhindern.

Oder das:

"Bereits zwei Jahr zuvor hätten sich Angehörige der Didsbury Mosque [Moschee], die er besuchte, an Mitarbeiter des Programms „Prevent“ gewandt und vor Abedi gewarnt. „Prevent“ ist ein Programm des britischen Innenministeriums, das Radikalisierung vorbeugen soll. Mindestens fünfmal hätten Personen aus seinem Umfeld mit offiziellen Stellen Kontakt aufgenommen und darauf aufmerksam gemacht, dass Abedi Selbstmordattentate „okay“ finde. Auch ein Angehöriger habe nach einem Bericht der Times den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 vor Abedi gewarnt." - kopiert von https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschlag_in_Manchester_am_22._Mai_2017

Oder die Tatsache, dass es keine Seltenheit ist, dass sich Muslime weigern, die Körper von Terroristen zu beerdigen oder für sie zu beten (islamrechtlich fraglich, aber verständlich). Beim aktuellen Attentat (wie das klingt!) sind es 130:

https://www.facebook.com/tagesschau/photos/a.10151270623184407.483303.193081554406/10155481493769407/?type=3 - "Solche unvertretbaren Handlungen sind nicht mit den edlen Lehren des Islam zu vereinen", heißt es in einer Stellungnahme.

Der muslimische Prediger Pierre Vogel landete auf der Todesliste des IS, weil er sich dafür einsetzt, dass alle Muslime erkennen, dass Terroranschläge unislamisch und falsch sind. Schon oft hat er seine große Reichweite dafür genutzt, um Dinge zu sagen wie "Wenn jemand damit sympathisiert, dann haltet euch davon fern!" - Erfüllt das nicht die Forderung "etwas gegen den Terrorismus machen"? Wenn ja, weshalb wird er weiterhin diskreditiert?




Stell dir das vor: Du wachst morgens auf, um zu hören, wie deine Frau dich anschreit, weil es draußen strömt. Sie hasst den Regen und jetzt ist ihr Tag wegen dir ruiniert. Du gehst hinunter, nur um zu hören, dass deine Kinder dich anschreien, weil sie den Toaster brachen. Sie können jetzt keine Waffeln machen und es ist alles deine Schuld. Auf dem Weg zur Arbeit hältst du zum Tanken, nur um zu hören, dass alle an der Tankstelle dich verfluchen, weil die Benzinpreise gestiegen sind. Du kommst dann auf der Arbeit an, und siehst, dass alle deine Kollegen sich um deinen Schreibtisch versammelt haben und verlangen, dass du dich dafür entschuldigst, dass der Drucker gestaut ist. Auf dem Weg nach Hause von der Arbeit schreit dich jeder auf der Autobahn an, weil er mit dem Verkehr verärgert ist.
Ein lächerliches Szenario, richtig? Kannst du dir vorstellen, immer für die Dinge verantwortlich zu sein, die du absolut nicht kontrollierst? Kannst du dir vorstellen, immer darum gebeten zu werden, sich für diese Dinge zu entschuldigen? Kannst du dir vorstellen, gehasst zu werden, obwohl du dich entschuldigst? So fühlt es sich heutzutage für einen Muslim in Amerika an.
Ich bin ein stolzer Amerikaner, der in Texas aufgewachsen ist. Ich bin ein Fachhochschulstudent. Ich bin humanitär. Ich bin ein anstrebender Arzt. Ich bin jemand, der hofft, den Zugang zu Medizin und Gesundheitswesen in den Vereinigten Staaten und in kriegszerrissenen Ländern auf der ganzen Welt zu revolutionieren. Ich bin auch ein Moslem, einer von über 1,6 Milliarden, die beschuldigt werden, wenn ein Akt des Terrorismus auftritt, als ob wir nichts weiter sind als dieses 6-Buchstaben-Wort, das von denen entführt wird, die unsere Religion falsch benutzen, um ihre abscheulichen Verbrechen zu rechtfertigen.
Als muslimischer Amerikaner, der ständig bemüht ist, alles zu tun, was ich für die Besserung meiner Gemeinde und dieser Nation tun kann, bin ich müde, darum gebeten zu werden, mich zu entschuldigen und den Terrorismus zu verurteilen, mit dem ich absolut nichts zu tun habe.
Hier sind fünf Gründe, warum Muslime sich niemals für den Terrorismus entschuldigen müssen:

1) Es ist lächerlich, uns zu bitten, uns zu entschuldigen. 

Als praktizierender Muslim weiß ich, dass meine Religion Frieden lehrt. Ich bin so sicher von dieser Tatsache, dass ich an jeden $ 10.000 vergeben werde, wenn sie mir einen Vers im Quran finden können, der sagt, dass es ok ist, unschuldige Menschen zu töten oder Terrorakte zu begehen. Dies ist ein offenes Angebot, das niemals abläuft.
Ich weiß auch, dass Muslime als religiöse Gruppe keine Terroristen sind. Ich habe das tatsächlich bewiesenIch habe auch faktisch bewiesen, dass man eher von einem Blitzschlag, einer Couch oder einem Kleinkind, als von einem Muslim getötet wird.
Warum also muss ich mich für eine Gewalt entschuldigen, zu der ich keinerlei Verbindung habe? Eine Gewalt, die meiner Religion offenbar widerspricht.
Frag dich: Sollten sich Autohersteller entschuldigen, wenn betrunkene Fahrer Menschen mit ihren Fahrzeugen töten? Solltest du dich bei der Polizei entschuldigen müssen, wenn dein Geschwister ein Schnellticket bekommt, weil ihr denselben Nachnamen teilt? Sollte jeder einzelne Waffenbesitzer in Amerika sich entschuldigen, wann immer jemand von einer Feuerwaffe getötet wird? Sollten sich Wettermänner für bewölkte Tage entschuldigen? Sollten sich Apotheker für deine Allergien entschuldigen? Soll ich mich für die Tippfehler eines anderen Schriftstellers entschuldigen?
[...]
2) Es sollte schon jetzt offensichtlich sein, dass Muslime den Terrorismus verurteilen. 
Mittlerweile sollte klar sein, dass Muslime den Terrorismus verurteilen. Alles, was es braucht, ist eine einfache Google-Suche nach einem Terroranschlag, um die Fülle an Muslimen zu finden, die sie öffentlich verurteilen. Versuch es. Zum Beispiel gibt es hier über 40 Beispiele von Muslimen, die die Charlie Hebdo-Attacken verurteilen. Und hier ist ein Beispiel dafür, wie Muslime auf der ganzen Welt die Pariser Angriffe verurteilt haben.
Muslime verurteilen Terrorismus, wir haben das schon immer gemacht. Das ist ein Fakt. Und so wie ich dich jeden Morgen nicht beruhigen muss, dass der Himmel noch blau ist, mussten die Muslime dich nicht beruhigen, dass wir den Terrorismus jedes Mal, wenn ein Terroranschlag auftritt, verurteilen.
Und ehrlich gesagt, wenn du nicht jetzt schon glaubst, dass die Muslime den Terrorismus verurteilen, dann wird keine Entschuldigung oder wiederholte, rekordverdächtige Verurteilung von Muslimen oder muslimischen Organisation dazu beitragen, deinen intoleranten Hass zu heilen.
3) Muslime stehen an der Spitze der Terrorismusbekämpfung. 
Das einzige, was lächerlicher ist, als die Leute zu bitten, sich für etwas zu entschuldigen, das sie nicht getan haben, ist, dass die Leute sich für etwas entschuldigen, gegen das sie so schwer kämpfen
Muslime wollen Terrorismus genauso wie jeder andere Amerikaner besiegen, wenn nicht sogar mehr. Deshalb haben wir muslimische Frauen wie Niloofar Rahmani und Kubra Khademi, die an der Front sind, Terroristen zu bekämpfen. Deshalb nehmen Millionen von muslimischen Jugendlichen gegen ISIS Stellung. Aus diesem Grund haben Tonnen muslimischer Gruppen und Gelehrter immer wieder Aussagen ausgegeben, die ISIS verurteilen, viele werden deshalb sogar von ISIS enthauptet.
Deshalb haben sich mehr als 120 muslimische Gelehrte aus der ganzen Welt zusammengeschlossen, um einen offenen Brief an ISIS zu schreiben und sie als islamisch mit islamischen Begriffen zu verurteilen. Aus diesem Grund werden diejenigen Muslime von ISIS getötet, die öffentlich gegen die Christenverfolgung protestieren.
Aus den gleichen Gründen, dass Feuerwehrleute sich nicht für Feuer entschuldigen und Ärzte sich nicht für Herzerkrankungen entschuldigen, sollten Muslime nicht darum gebeten werden, sich für etwas zu entschuldigen, das sie so schwer zu bekämpfen haben.
4) Muslime sind die größten Opfer des Terrorismus. 
Nach dem Counter Terrorism Center in der United States Military Academy am West Point, tötet Al-Qaida mehr als sieben Mal mehr Muslime als Nicht-Muslime. Nach Angaben der UNO sind Muslime die größten Opfer von ISIS. Nach dem Außenministerium sind Muslime die größten Opfer des Terrorismus im Allgemeinen. Egal wo du hinsiehst, wirst du feststellen, dass die stärkste Assoziation zwischen Muslimen und Terrorismus eine ist, in der Muslime Opfer davon sind.
Es gibt eine traurige Ironie, wie die Muslime die größten Opfer des Terrorismus sind und dennoch den Hass dafür bekommen. So wie es falsch wäre, die Afroamerikaner wegen der Sklaverei zu beschuldigen, hungernde Kinder wegen des Welthungers und Kleinkinder wegen Amoklaufen an Schulen, ist es ebenso falsch, Muslime für den Terrorismus verantwortlich zu machen, wenn wir immer die Opfer davon sind.
[...]
5) Wenn wir uns für den Terrorismus entschuldigen müssen, dann sollten auch alle anderen. 
Dieser letzte Punkt ist besonders wichtig. Warum sind Muslime die einzige Gruppe, die sich verpflichten muss, sich für die Handlungen von Verbrechern zu entschuldigen und jene zu verurteilen, die zu ihrer Gruppe gehören?
Um die Dinge in die richtige Perspektive zu stellen, frag dich: Warum werden nicht alle weißen Männer darum gebeten, sich für die Sklaverei zu entschuldigen, die weiße Männer weniger als zwei Jahrhunderte zuvor befürworteten? Die Sklaverei, in der ein Drittel der Sklaven Muslime waren. Warum sind nicht alle Buddhisten gebeten, sich für die radikalen buddhistischen Mönche in Mynamar zu entschuldigen, die die Muslime heftig angreifen? Warum sollen sich keine Polizisten für jene rassistischen Polizisten entschuldigen, die die Körper unbewaffneter Schwarzer wie Blätter im Herbst fallen lassen?
Du musst verstehen, dass, genauso so wie du von den oben erwähnten abscheulichen Verbrechen losgelöst bist, bin ich ebenso vom Terrorismus losgelöst, den so viele mit mir verbinden wollen, nur weil ich ein Muslim bin.
Du musst verstehen: Indem du mich fragst, ob ich den Terrorismus verurteile, stellst du meine Menschlichkeit in Frage.
Sonstiges:






Folgendes ist kopiert von https://www.facebook.com/HoGeSatzbau/posts/1462798070407837:

Wisst ihr noch, damals, als Millionen von Christen gegen die Kreuzzüge aufgestanden sind?

Oder damals, als die Katholiken in Massen gegen Kindesmissbrauch demonstriert haben?

Oder damals, als ganz Deutschland sich gegen die Deportation der Juden stark gemacht hat?

Oder damals, als die Flüchtlingsheime brannten, an die riesige Welle an Demonstranten, die laut und unmissverständlich sagten: „Das sind nicht wir Deutschen oder wir Christen! Wir sind nicht so!“

Erinnert ihr euch? Hach, damals. Uns konnte niemand einen Vorwurf machen. Uns doch nicht. Im Zweifel haben wir doch auch von nichts gewusst.


PS: Dies hier schrieb ich nach dem Terroranschlag in Paris:

Ich sehe das momentane Gemeinschaftsgefühl der Menschheit. Hollywoodstar trauert neben Bäcker. Würde man mich ausschließen, wenn ich mich dazu stellen würde? Würde man mir überhaupt glauben, dass ich ernsthaft betroffen bin? Gehöre ich zum "Wir"?

Wenn ich so sehe, wie meine Lieblingsautoren und Lieblingsschauspieler gegen Islamhasser reden, dann kommt es mir so vor... Als würde ich tatsächlich zum "Wir" gehören. Und... die Islamhasser nicht.

  • J. K. Rowlings Verteidigung: KLICK
  • Aziz Ansaris und Stephen Kings Verteidigung: KLICK


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