15.02.2017

Was macht eine Frau eine Frau?



Hier gibt es mehr von ihr: derperfekteislam.de - Buchempfehlung auf Englisch: "Reclaim your Heart" von Yasmin Mogahed (mit generellen Weisheiten von ihr im Artikel)


Übersetzung:

Als der Gefährte des Propheten saws eine Stadt betrat um die Botschaft des Islams zu überbringen, hat er es sehr schön formuliert. Er sagte "Ich bin gekommen, um euch von der Sklaverei für den Sklaven zu befreien und euch zu der Sklaverei für den Herrn des Sklaven zu bringen." In dieser Aussage liegt ein kraftvoller Schatz. In diesen Worten ist der Schlüssel für Selbstwertsteigerung und den einzig wahren Weg zur Befreiung eingeschlossen.

Weißt du, in dem Moment, in dem du und ich irgendetwas anders als unserem Schöpfer erlauben, unseren Erfolg zu definieren, unseren Misserfolg, unser Glück und unseren Wert - dann haben wir eine stille, aber zerstörerische Form der Sklaverei betreten. Das, was meinen Selbstwert definiert, meinen Erfolg oder meinen Misserfolg, das kontrolliert mich. Und es wird zu meinem Meister.

Der Meister, der den Wert einer Frau definiert, hat im Laufe der Zeit viele Formen angenommen. Eine der am meisten verbreiteten Standards, die für die Frauen gemacht wurden, ist der Standard der Männer. Aber was wir so oft vergessen ist, dass Gott die Frau geehrt hat, indem Er ihr Wert in Relation zu Ihm Selbst gegeben hat - nicht in Relation zu Männern.

Doch als manche Ideologien Gott von dem Schauplatz entfernt haben, war da kein Standard mehr da - außer die Männer. Als Ergebnis war die Frau gezwungen, ihren Wert in Relation zu einem Mann zu finden. Und als sie das tat, hat sie eine falsche Annahme akzeptiert. Sie hat akzeptiert, dass Männer der Standard sind und somit kann eine Frau niemals ein vollwertiges menschliches Wesen sein, bis sie genau so wie ein Mann wird: den Standard.

Was sie nicht realisierte war, dass Gott sowohl die Männer als auch die Frauen in ihrer Besonderheit ehrt, nicht in ihrer Gleichheit. Wenn wir Männer als den Standard akzeptieren, wird plötzlich alles einzigartig weibliche per definitionem minderwertig.

Sensibel zu sein ist eine Beleidigung, eine Vollzeit-Mutter zu werden - eine Entwürdigung. Im Wettbewerb zwischen stoischer Rationalität (als maskulin betrachtet) und selbstlosem Mitgefühl (als feminin betrachtet), hat die Rationalität schon immer uneingeschränkt geherrscht.

Aber eine muslimische Frau muss sich nicht auf diese Art herabwürdigen. Sie hat Gott als den Standard. Sie hat Gott, um ihr Wert zu geben. Sie braucht keinen Mann, um das zu tun.

Angesichts unseres Privilegs als Frauen degradieren wir uns nur, wenn wir versuchen, etwas zu sein, was wir nicht sind - und um ehrlich zu sein - auch nicht sein wollen: ein Mann. Wir Frauen werden niemals wahre Befreiung erreichen, bis wir damit aufhören, die Männer zu imitieren, und bis wir die Schönheit in unserer eigenen gottgegebenen Besonderheit wertschätzen.

Trotzdem ist da ein weiterer "vorherrschender" Meister welcher den Wert der Frauen definierte. Und das ist der sogenannte Standard für Schönheit. Seitdem wir klein waren, wurde uns Frauen eine sehr klare Botschaft von der Gesellschaft beigebracht. Und diese Botschaft war: "Sei dünn. Sei sexy. Sei attraktiv. Oder sei gar nichts."

Uns wurde also gesagt, wir sollten ihr Make-Up auftragen und ihre Miniröcke anziehen. Wir wurden dazu angeleitet, unsere Leben, unsere Körper, unsere Würde für den Zweck schön zu sein aufzugeben. Wir fingen an zu glauben, dass was auch immer wir taten, wir waren nur bis zu dem Grad wertvoll, in dem wir erfreuend und schön für Männer waren.

Also verbrachten wir unsere Leben auf dem Cover der Cosmo und wir gaben unsere Körper für Werbeträger zum Verkaufen. Wir waren Sklaven, aber sie haben uns beigebracht, dass wir frei waren. Gott sagt im Quran: "Wahrlich, vor Allāh ist von euch der Angesehenste welcher der Gottesfürchtigste ist. (49:13)

Also bist du geehrt. Aber nicht durch deine Beziehung zu Männern - entweder wie sie zu sein oder sie zu erfreuen. Dein Wert als Frau wird nicht durch die Maße deiner Taille oder die Anzahl deiner Follower auf Instagram bemessen.

Und deshalb bitte ich dich, es zu verlernen. Ich bitte dich darum, aufzustehen und der Welt zu sagen, dass du ein Sklave für niemanden bist, nicht für Mode, nicht für Schönheit, nicht für Männer. Du bist ein Sklave für Gott und Gott alleine. Ich bitte dich darum, der Welt zu erzählen, dass du nicht hier bist, um Männern mit deinem Körper zu gefallen. Du bist hier, um Gott zu gefallen.

Also an all jene, die es gut meinen und wünschen, dich zu "befreien", lächle einfach nur und sprich, "Danke, aber nein danke." Erzähl ihnen, dass du nicht hier bist, um zur Schau gestellt zu werden. Und dein Körper ist nicht für den öffentlichen Verbrauch da. Sorge dafür, dass die Welt weiß, dass du niemals zu einem Objekt reduziert wirst, oder zu einem Paar Beine, um Schuhe zu verkaufen. Du bist eine Seele, ein Verstand, ein Diener Gottes. Und dein Wert ist definiert durch die Schönheit von dieser Seele, diesem Herzen, diesem moralischen Charakter.

Daher, um die Frage zu beantworten, wo und wie eine Frau wahre Selbstwertsteigerung finden kann, fühle ich mich zurückgeführt zu der Aussage des Prophetengefährten, dass wahre Befreiung und Selbstwertsteigerung nur darin liegt, sich selbst von all den anderen Meistern zu befreien, von all den anderen Definitionen, all den anderen Standards.

Wir muslimische Frauen wurde von dieser stillen Gefangenschaft befreit. Wir brauchen nicht den gesellschaftlichen Standard der Schönheit oder Mode, um unseren Wert zu definieren. Wir müssen nicht genauso werden wie Männer, um geehrt zu werden, und wir brauchen nicht auf einen Prinzen zu warten, um uns zu retten oder zu vervollständigen. Unser Wert, unsere Ehre, unsere Errettung und unsere Vervollständigung liegen nicht bei dem Sklaven. Sondern bei dem Herrn des Sklaven.





Ich wollte dieses Video von Yasmin Mogahed einmal posten, obwohl ich zwiespältig über den Teil mit dem Schönheitsideal denke. Ich denke, wir dürfen nicht den Fehler machen, zu denken, es sei falsch, sich schön machen zu wollen. Aber man darf nie vergessen, dass der Wert als Mensch von der Gottesfurcht alleine abhängt. Ja, es ist toll, wenn ich schön bin. Aber es ist nicht meine einzige Definition.

PS: Hat jemand eine passendere Übersetzung für "Empowerment" als ich?!
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Buchempfehlung: "Antisemitismus und Islamophobie - ein Vergleich" von Dr. Sabine Schiffer und Constantin Wagner (mit wichtigen Links)



211 Seiten

Klappentext:

Erinnern alleine reicht nicht...

Auch so könnte man die Auseinandersetzung in diesem Buch überschreiben.

Denn offensichtlich verhindert die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Immer wieder ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten vergleichbar sei. Meist aufgeregt und unsachlich kochen die Polemiken hoch. Natürlich kann es bei einem Vergleich dieser beiden Phänomene nicht darum gehen, den Holocaust und die Verbrechen des Nationalsozialismus in irgendeiner Form mit heutigen islamfeindlichen Tendenzen zu vergleichen. Wenn man aber davon ausgeht, dass die grausame Vernichtung von Juden während der Nazi-Zeit nicht ohne historisch-diskursive Vorläufer hätte stattfinden können, lohnt es sich, sowohl die lange Tradition des Antisemitismus vor der NS-Zeit zu analysieren als auch diesen - bereits relativ gut erforschten - rassistischen Diskurs als Ausgangspunkt zu nutzen, heutige Diskurse über "Andere" zu verstehen. Dieses Buch beginnt damit, systematisch Gemeinsamkeiten, als auch Spezifika von Antisemitismus und Islamophobie herauszuarbeiten.

Neben den historisch ausgerichteten Diskursanalysen beschäftigen sich die Autoren mit vielen aktuellen Diskussionen vor allem in Deutschland.

Auch die möglichen Wirkungen, die die immer aggressiver werdenden Verbalattacken auf einzelne Gruppenmitglieder haben, werden nicht ausgeklammert. Dabei gelingt es nachzuvollziehen, dass Zuspitzungen und Diskriminierungen sich nicht im luftleeren Raum entwickeln, sondern das Produkt eines komplexen Wechselspiels im täglichen Miteinander und den alles überlagernden öffentlichen Diskursen ist.

Die Autoren tragen eine Fülle von Material zu den Themen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus, Gruppendynamik, diskriminierende Diskurse und Feindbilder zusammen.


Das sagt die Seite perlentaucher.de über die Autoren:

"Sabine Schiffer, geboren 1966 in Geilenkirchen, studierte Sprachwissenschaften, Wirtschaft, Politik und Islamwissenschaften in Erlangen und promovierte 2004 mit einer Arbeit zur Islamdarstellung in den Medien. 2005 gründete sie das Institut für Medienverantwortung Erlangen, dessen Leiterin sie seitdem ist." - perlentaucher.de

"Constantin Wagner, geboren 1985 geboren in Offenbach am Main, studierte Soziologie, Religionswissenschaft, Ethnologie und Politikwissenschaft in Frankfurt am Main. Seit 2008 freier Mitarbeiter des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen." - perlentaucher.de


Meine Meinung:

Von der einen Autorin, Dr. Sabine Schiffer, habe ich schon öfters gehört. Sie ist seit sehr vielen Jahren engagiert gegen Muslimfeindschaft. Trotz Hetzkampagnen gegen ihre Person und Morddrohungen  - deutschlandradiokultur.de/morddrohungen-gibt-es-bei-uns-auch-regelmaessig und nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14113.

Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher.  Man bekommt Informationen über den Antisemitismus und seine Geschichte, und ohne beides gleichzusetzen, wird man über Parallelen zwischen ihm und der heutigen Islamophobie informiert.

Beispielsweise bekommt man Ansichten über das Thema "Quellenarbeit". Wenn heute Islamfeinde mit Stellen aus dem Koran herumwerfen, oder arabische Begriffe nennen, um besonders gebildet und kompetent zu wirken, erinnert das an das damalige Zitieren aus dem Talmud, dem Alten Testament, dem Halachot und anderen Werken, wie es zum Beispiel Eisenmenger und Rohling getan haben.


Unterwanderungs-Phantasien wurden zum Beispiel mit diesem Zitat aus dem 5. Buch Mose "belegt": "die Fremden magst du überwuchern, deinesgleichen nicht". Das erinnert an heutige Diskussionen über "Parallelgesellschaften". Auch die Täuschung, die man Muslimen heute unterstellt ("Taqiya" - klick), hat man früher Juden vorgeworfen. Die Autoren gehen sehr ausführlich auf das Thema "Quellenarbeit" ein. Auf S. 94 wird zum Beispiel erwähnt, dass die Hasser sogar auf das Kontext-Argument eingehen.

Es gibt außerdem interessante Beispiele für verzerrte Berichterstattung in den Medien. Zum Beispiel, wenn man "blutrünstigste Szenen mit muslimischen Gebetsszenen" zusammenschneidet, während man christliche Gottesdienste mit "grünen Hügellandschaften" schmückt. (S. 139)

Antisemitismus unter Muslimen wird auch intensiv thematisiert. So gibt es Beispiele für den Unterschied zwischen Kritik an Israel und Antisemitismus. Wenn ein israelischer Politiker in einer Zeichnung etwa eine Teufelsgabel trägt, die ganz klar an die Menora, also den jüdischen siebenarmigen Leuchter erinnert, dann ist das eine Anspielung auf die jüdische Religion und somit ganz klar antisemitisch. Die Autoren kritisieren die Selbstidealisierung von Muslimen, wenn es um dieses Thema geht, die sich darin zeigt, dass sie auf die Geschichte der Juden unter islamischer Herrschaft verweisen, obwohl diese laut dem US-amerikanischen Wissenschaftler Bernard Lewis tatsächlich alles andere als schlecht war. Ich stimme zu, dass man unbedingt den Antisemitismus unter Muslimen thematisieren sollte.

Kann man den Islam verteidigen, in dem man Koranverse rauskramt? Die Autoren sagen, dass es in der Diskurshierarchie angelegt ist, dass Verteidigung dem Angriff "immer unterlegen" ist. Verteidigung sei nicht notwendig, denn immerhin sind die jüdischen Texte, die damals von Antisemiten als "Beweise" rausgekramt wurden, seitdem nicht verändert worden - doch heute sind sie jedem egal.

Wenn ich sehe, dass man versucht, den Islam mithilfe von Stellen aus Quran und Sunna zu diffamieren, verteidige ich meine Religion gerne mit den selben Methoden - mit Quran und Sunna. Das werde ich weiterhin machen, doch die Autoren sind der Ansicht, dass das nicht unbedingt hilfreich ist. Zum einen, weil es dann sowieso nur "Takiya" heißt - und zum anderen, weil eine Relevanz der Quellen suggeriert wird, wenn man sie erwähnt, denn jedes Erwähnen ist eine Wiederholung und jede Wiederholung sorgt dafür, dass sich eine Aussage im Kopf verfestigt. Um das zu erklären nennen sie Beispielsätze wie "Der Autounfall hat nichts damit zu tun, dass eine Frau am Steuer saß".

Wenn man das aufkommende Feindbild China betrachtet, müsse man ja auch nicht vorher ein Sinologie-Studium ablegen, "um zu verstehen, wie ein solches Feindbild aufgebaut werden kann und wie dadurch unsere Wahrnehmung der Chinesen hier vor Ort sich verändern wird." (S. 166)

Die Autoren sagen aus, dass manche Themen sich mehr durch Soziologie und Psychologie erklären lassen als durch islamische Quellen.

Des weiteren wird erwähnt, dass Christen im Nahen Osten ignoriert werden, wenn man sie nicht instrumentalisieren kann, wie zum Beispiel die christlichen Palästinenser, die komplett ausgeblendet werden. Das normale Zusammenleben von beiden Religionsgemeinschaften sei erst durch kriegerische Interventionen von westlicher Seite gestört worden.

Die Autoren sehen auch Parallelen im Auflisten von "muslimischen" und "jüdischen" Vergehen. Wenn man mal auf islamfeindliche Blogs geht, sieht man ganze Akten von Verbrechen, die Muslime begangen haben sollen. (Meistens reicht es schon, dass ein Verbrecher ein südländisches Aussehen hat, um in die Schublade "Moslem" gesteckt zu werden. Sehr... intellektuell.) Das erinnert an die Ausstellung "Der ewige Jude" von 1938, für die ein Buch mit solchen Sammlungen von Hans Diebow herausgegeben wurde.

Obwohl die Autoren klar machen, dass man das nicht mit islamfeindlichen Blogs vergleichen kann, gibt es laut ihnen dennoch einige Parallelen, so zum Beispiel die Zitate aus dem Koran/aus der Tora, die lächerlich machenden Bezeichnungen wie "Musel"/"Wollschädel" und nicht zuletzt das Sammeln von Verbrechen "aus jeder Zeit und aus jedem Ort der Welt". Über Jahre hinweg ereignete einzelne Fälle suggerieren eine große Masse, wenn man sie so bewusst sammelt und zusammen auflistet (dabei muss ich sagen, dass man das theoretisch mit absolut allen Bevölkerungsgruppen machen kann). Folgendes Zitat aus dem Buch erinnert mich auch an die heutige Vorgehensweise: "Dabei wird eine direkte Linie zwischen Beobachtungen aus dem Ghetto im Osten, jüdischen Viehhändlern in Deutschland bis hin zu Geschäftsleuten in den USA gezogen." (S. 168)


Must-Read-Links über das Buch, bzw. die Thematisierung des Themas durch Dr. Sabine Schiffer:



Mehr von Dr. Sabine Schiffer:


Für Nichtmuslime empfehlenswert?

[x] Ja
[] Nein


PS: Zum Thema Quellenarbeit wollte ich noch kurz erwähnen, dass der Antisemit Martin Luther auch betonte, er habe ja nichts gegen die Juden an sich, sondern nur gegen die Ideologie: "Luther betonte, er wolle nicht die Juden, nur ihre „Lügen“ - den jüdischen Glauben - angreifen." - www.maschiach.de/content/view/449/39
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14.02.2017

Buchempfehlung: "Die Feinde aus dem Morgenland: Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet" von Wolfgang Benz (mit wichtigen Links)



206 Seiten

Klappentext:

Wolfgang Benz beschreibt in diesem Buch die Strategien, Vorurteile und Verschwörungstheorien der Islamgegner, untersucht ihre Verbreitung und zeichnet ihre Traditionen nach. Dabei macht er sich die Erkenntnisse der Vorurteilsforschung im Allgemeinen und der Antisemitismusforschung im Besonderen zunutze, um die Mechanismen der Ausgrenzung einer Minderheit durch die Mehrheit zu verdeutlichen. Alle Anstrengungen, aus der Erfahrung des Holocaust zu lernen, wären vergeblich, wenn anstelle der Juden andere Gruppen stigmatisiert würden.

Wikipedia sagt über Wolfgang Benz:

"Wolfgang Benz (* 9. Juni 1941 in Ellwangen) ist ein deutscher Historiker der Zeitgeschichte und international anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung, der Antisemitismusforschung und der NS-Forschung. Er lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das zugehörige Zentrum für Antisemitismusforschung, dessen Jahrbuch er bis 2011 herausgab." - Link

(Wer denkt, dass ich bei solchen Buchempfehlungen immer "Wikipedia sagt über XY" einbaue, um mich damit zu brüsten, dass die Islam-Verteidiger nicht ungebildet sein können, liegt übrigens zu 100 % richtig.)


Meine Meinung:

Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Als Experte für Antisemitismus weiß Wolfgang Benz vieles über menschenfeindliche Propaganda, und da er die bestehende Hetze gegen Muslime nicht akzeptiert, sondern dagegen spricht, ist er ein Dorn im Auge der Islamhasser.

Kay Sokolowsky, hier meine Buchempfehlung über sein Buch: KLICK, verriet ihm in einem Interview, dass die Islamhasser Wolfgang Benz gerne "mit nichts als dem nackten Hemd auf dem Arsch" in die Wüste verbannen würden. "Sie werden nicht überleben" soll ein weiterer Muslimfeind geschrieben haben. Ich habe die Stellen innerhalb von einer Minute gefunden: http://www.pi-news.net/2009/02/man-muss-die-bloggerei-nicht-so-ernst-nehmen.

Aber nun zu seinem Buch. Bitte bedenkt, dass meine Beschreibung sich auf das konzentriert,  was mir am meisten gefallen hat, sie ist also als unvollständig zu betrachten.

Wolfgang Benz nimmt "Argumente" der Muslimfeinde auseinander, so zum Beispiel jenes, dass von Juden im Gegensatz zu Muslimen nie eine Gefahr ausgegangen sei.

Das pseudowissenschaftliche Herumwerfen mit Koransuren oder manchmal sogar mit Tafsiren, vergleicht Herr Benz mit der früheren antijüdischen Hetze gegen den Talmud. Das fand ich besonders interessant - zum Glück thematisiert Wolfgang Benz es sehr ausführlich.

Aber es gibt noch einige andere Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamhass, z. B. die Angst vor einer demografischen Unterwanderung. Auch das Thema Parallelgesellschaft passt hierzu. Und - natürlich! - das angeblich theologisch motivierte Täuschungsgebot.

Er zeigt außerdem die Geschichte der Islamfeindschaft auf. Noch dazu erklärt er, dass Antisemitismus und auch Rassismus generell dem Islam schon immer wesensfremd war und nur durch den Import aus Europa seinen Weg in muslimische Gesellschaften fand.

Selbstverständlich zeigt er viele Beispiele für Islamhass auf, so z. B. die vielen schrecklichen Kommentare im Internet, in denen man zum Völkermord an Muslimen aufruft: KLICK

S. 147 bis 155 enthalten Zitate von Internetseiten, z. B.:

"Der Mord ist zu verurteilen, allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger. Ja, das ist zynisch, aber die Moslems haben nun mal allen "Ungläubigen" den Krieg erklärt und wollen mit Waffengewalt und Massenvermehrung die Welt unterwerfen. Da heißt es letztendlich: die oder wir." - Kommentator "aloha" am 2.7.2009 auf der Seite gesamtrechts.wordpress.com in Bezug auf die wegen ihrer Religion ermordete Marwa El-Sherbini.

Oder: "Ich kann kein Mitleid mit dieser Frau empfinden. Ich weiß nämlich, wie arrogant sich diese Kopftuch-Schlampen mit ihrem Nachwuchs auf dem Spielplatz (und sonst im gesamten öffentlichen Raum) spreizen, als ob sie hier die Herren währen." - Kybeline auf http://gruene-pest.net/showthread.php?t=285241

Im Buch gibt es ca. 18 weitere Zitate zu lesen, die den Mord an ihr relativieren. Ich danke Herrn Benz dafür, dass er auf solch einen Hass aufmerksam macht.

Er erzählt noch viel mehr, z. B. etwas über das gemeinsame Verhältnis zwischen Orient und Okzident in der Vergangenheit wie bei den Kriegen und Kreuzzügen.

Was mir nicht gefiel, war das Interview mit DITIB, aber das war sehr kurz.

Ich weiß nicht, ob ich meine Erlaubnis bekomme, ein paar meiner Lieblingszitate einzufügen, aber ich denke, man hat jetzt schon einen ziemlich guten Überblick bekommen.


Unbedingt (!) alles in folgenden Links durchlesen, um einen NOCH besseren Überblick zu bekommen:



Für Nichtmuslime empfehlenswert?

[x] Ja
[] Nein
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Buchempfehlung: "Muksmäuschenschlau: Wie ich als Hauptschulproll ein Abi mit 1+ hinlegte" von Yiğit Muk



252 Seiten


Klappentext:

Er hatte die besten Voraussetzungen für ein Leben als Krimineller: aufgewachsen in Neukölln, meistens bekleidet mit Trainingshose und Rippenshirt, zwei Mal sitzengeblieben, und Mitglied einer Straßengang war Yiğit Muk auch noch. Mit der Hauptschulempfehlung sollte es direkt an eine bekannte Brennpunktschule im Bezirk gehen. Eine gute Adresse für alle, die ihre berufliche Zukunft in der Schutzgelderpressung sehen. Und trotzdem hat Yiğit Muk 2012 Berlins bestes Abitur geschrieben! Wie ein Kanake zum Einserschüler wird, was an Deutschlands Problemschulen wirklich los ist, und welche Rolle Lehrer und Gesellschaft dabei spielen, erzählt dieses Buch - ehrlich, ungeschönt und sehr lustig.


Meine Meinung:

www.tagesspiegel.de/berlin/schule/abitur-mit-1-vom-aussenseiter-zum-spitzenreiter/6796540.html

Auf der Suche nach Erfolgsgeschichten habe ich dieses Buch gekauft, natürlich nicht ohne den hoffnungsvollen Hintergedanken, der Autor würde den Islam für positive Wendungen verantwortlich machen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Yigit beschreibt das Leben in Neukölln sehr ausführlich, und ich muss sagen, ich war richtig geschockt. 

Der Tod eines Freundes war ein Wendepunkt in seinem Leben. Zum ersten Mal in seinem Leben begann er, sich wirklich mit dem Islam auseinanderzusetzen, was ihn sehr bewegte. Er beschreibt, wie er immer religiöser wurde.

Auf Seite 100 schreibt er über den Propheten Muhammad: "Ich wollte begreifen, wie über einen Menschen, der es nach Einschätzung des amerikanischen Historikers und Buchautors Michael H. Hart immerhin auf Platz eins der '100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte' brachte, in den Medien derart schlecht gesprochen werden konnte." Dann zitiert er Michael H. Hart, als dieser seine Gründe dafür nannte. Als ich das las, musste ich so lachen. Den haben schon so viele von uns erwähnt. So sind wir Muslime. Erstmal überall Dawa reinhauen, hahaha. Wir könnten ein Buch über Atomphysik oder die Pariser Frühjahrsmode schreiben und würden sowas reinpacken.

Dadurch, dass er nun immer öfter zum Freitagsgebet ging und viele Gespräche in der Moschee führte, änderte sich sein Blick auf Frauen und er begann, sie mit noch mehr Respekt zu behandeln. Doch am meisten veränderte der Islam seinen Blick auf die Gewalt. Auf die Aggression, die Brutalität und die furchtbare Erbarmungslosigkeit. Auch anderen Männern, die er kennt, hat der Islam geholfen, diesem Leben den Rücken zu kehren.

Er erwähnt auch, wie er radikale Muslime, die das Töten von Nichtmuslimen verteidigten, argumentativ die Argumente zerstörte und erklärt, dass der Islam ihm gelehrt habe. "allen Menschen gegenüber friedfertig und tolerant zu sein." (S. 186) 

Müsste ich mit der Lupe nach kritikwürdigen Punkten suchen, dann würde ich wohl erwähnen, dass die islamischen Gesetze "dem anderen Geschlecht nicht die Hand geben" und "Musik ist verboten" dem "Wahhabismus" zugeordnet wird, obwohl das aber Konsens in allen vier Rechtsschulen ist.

Ich empfehle das Buch grundsätzlich jedem.

PS: Ich werde das "Mit dem Bobbycar in den Kindergarten"-Kopfkino nicht los!


Für Nichtmuslime empfehlenswert?

[x] Ja
[] Nein
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Jesus عليه السلام hat gesagt, ...


Jesus عليه السلام sagte laut mehreren Gelehrten des Islam einige schöne Dinge, die auch manchmal mit der Bibel übereinstimmen. Obwohl die genannten Gelehrten auf jeden Fall vertrauenswürdig sind, ist es nicht so leicht, sich bei diesen Zitaten zu 100 % sicher zu sein - GOTT سبحانه و تعالى, der Herrscher über Jesus عليه السلام, einen meiner Lieblings-Propheten, weiß es am besten. Bitte bedenken, dass Jesus عليه السلام kein Arabisch sprach, also wird er nicht "Allah" gesagt haben. Außerdem ist das alles hier seine persönliche Meinung.

  • klick hier (mehrere auf Deutsch; auch Infos über die Authentizität)

Imām Imād ud-Dīn Ibn Kathīr [rahimahullāh] überliefert: وَبَيْنَمَا عِيسَى يَوْمًا نَائِمٌ عَلَى حَجَرٍ قَدْ تَوَسَّدَهُ ، وَقَدْ وَجَدَ لَذَّةَ النَّوْمِ ، إِذْ مَرَّ بِهِ إِبْلِيسُ ، فَقَالَ : يَا عِيسَى ، أَلَسْتَ تَزْعُمُ أَنَّكَ لَا تُرِيدُ شَيْئًا مِنْ عَرَضِ الدُّنْيَا ؟ فَهَذَا الْحَجَرُ مِنْ عَرَضِ الدُّنْيَا . فَقَامَ عِيسَى فَأَخَذَ الْحَجَرَ فَرَمَى بِهِ إِلَيْهِ ، وَقَالَ : هَذَا لَكَ مَعَ الدُّنْيَا "Jesus schlief eines Tages auf einem Stein, den er sich als Kissen nahm, und war in schönem Schlaf versunken, als der Teufel Iblīs zu ihm kam und sagte: "Oh Jesus, du behauptest doch, du begehrst nichts von dieser Welt, und dieser Stein ist von dieser Welt.' Da nahm Jesus den Stein und warf ihn dem Teufel nach und sagte: "Nimm das zusammen mit der Welt!'" 

Jesus, Ibn Kathīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, Band 2, Seite 497, Druckversion: Dār Ālim il-Kuttub, Jahr: 2003) - kopiert von hier


In keinem Herzen des Gläubigen kommen die Liebe zur Welt und die des Jenseits zusammen, so wie Wasser und Feuer in einem Topf nicht zusammen kommen können.

Jesus, Sufyān al-Thawrī [gest. 161 n.H.], Ibn Kathīr, Qasās ul-Anbiyā


Jemand der nach den weltlichen Dingen trachtet, ist wie jemand der Meerwasser trinkt. Je mehr er trinkt, desto durstiger wird er, bis es ihn umbringt.

Jesus, Abi ad-Dunyā, Dhamm ad-Dunyā; al-Ghazālī, Ihyā Ulum, ibn Asākir, Sirat


Wer auch immer Wissen gelernt, danach gehandelt und es geteilt hat; er ist derjenige, der im Königreich des Himmels großartig genannt wird.

- Whoever’s learned, acted, and shared knowledge; he’s the one who is called great in the kingdom of heaven.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #331


Es ist leichter für ein Kamel durch ein Nadelöhr zu gehen als für einen reichen Mann den Himmel zu betreten.

- It’s easier for a camel to pass through the eye of a needle than for a rich man to enter heaven.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #477


Allah offenbarte Jesus: Mache mich zu deiner einzigen Sorge. Mache mich deinen Schatz fürs Jenseits. Vertraue mir und ich werde dir genügen. Nimm keinen anderen als deinen Herrn, sonst werde ich dich sitzen lassen.

- Allah revealed to Jesus: Make me your sole concern. Make me like your treasure for your afterlife. Trust in me and I’ll suffice you. Don’t take anyone else to be your lord, or I’ll abandon you.

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #474


Jesus kam an einer Gruppe Juden vorbei, die ihn beleidigten. Jedes mal, wenn sie ein böses Wort sprachen, antwortete Jesus mit Gutem. Simon sagte zu ihm: Wirst du denen mit Gutem antworten, wann immer sie Böses sprechen? Jesus sagte: Jede Person gibt das aus, was sie besitzt.

- Jesus passed by a group of Jews who insulted him. Every time they spoke a word of evil, Jesus answered with good. Simon said to him: Will you answer them with good each time they speak evil? Jesus said: Each person spends of what he owns.

Bayan wa al-Tabyin (v. 3, p. 166)


Vergib denen, die dir Böses angetan haben, besuche die Kranken, die dich nicht besuchen, sei freundlich zu denen, die unfreundlich zu dir sind, und verleihe an jene, die es nicht zurückbezahlen.

- Forgive those who’ve done evil to you, visit the sick who don’t visit you, be kind to those who are unkind to you, and lend to those who don’t repay you.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #480


Jesus sagte: Was Allah am meisten liebt, das sind die Fremden. Er wurde gefragt: Wer sind die Fremden? Er antwortete: Jene, die der Dunya [dem Diesseits] durch ihren intakten Glauben entfliehen. Sie werden zusammen mit Jesus (mir) am Tag des Gerichts versammelt werden.

- Jesus said: What Allah loves most are the strangers. He was asked: Who are the strangers? He replied: Those who flee the dunya with their faith intact. They’ll be gathered together with Jesus (me) on the Day of Judgment.

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #468


Jesus wurde gefragt: Wie kannst du auf Wasser gehen? Er antwortete: Durch Gewissheit im Glauben! Ihm wurde gesagt: Wir haben auch Gewissheit im Glauben! Jesus fragte: Glaubst du, dass Steine, Matsch und Gold alle gleich in euren Augen sind? Nein, antworteten sie. Er sagte: Sie sind alle gleich aus meiner Sicht.

- Jesus was asked: How can you walk on water? He replied: Through certainty of faith. He was told: We too have certain faith! Jesus asked: Do you believe that stones, mud, and gold are all equal in your sight? No, they replied. He said: They’re all the same in my sight.

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #332


Ein Mann sagte: Wie kann ein Diener wirklich rechtschaffen gegenüber Allah sein? Jesus antwortete: Die Sache ist einfach. Du musst Allah wirklich in deinem Herzen und deinen Arbeiten in Seinem Dienst lieben, deine ganze Mühe und Kraft anwenden, und barmherzig zu den Leuten deiner Rasse sein wie du dir selbst gegenüber barmherzig bist. Er sagte: Oh Lehrer des Guten, wer sind die Leute meiner Rasse? Jesus antwortete: Alle Kinder Adams! Und das, was du nicht willst, das man dir tu, tu nicht anderen an. In dieser Weise wirst du wirklich rechtschaffen gegenüber Allah sein!

- A man said: How can a servant be truly pious before Allah? Jesus replied: The matter is easy. You must truly love Allah in your heart and work in His service, exerting all your effort and strength, and be merciful towards the people of your race as you show mercy to yourself. He said: Teacher of goodness, who are the people of my race? Jesus replied: All the children of Adam! And that which you don’t want to be done to you, don’t do to others. In this way, you’ll be truly pious before Allah!

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #333


Allah offenbarte Jesus: O Jesus, ich gab dir die Liebe der Armen und die Barmherzigkeit ihnen gegenüber. Du liebst sie, und sie lieben dich und akzeptieren dich als ihren spirituellen Führer und Leiter, und du akzeptierst sie als deine Kameraden und Anhänger. Dies sind zwei Eigenschaften von Charakter. Wisse, dass wer auch immer Mich am Jüngsten Tag mit diesen Charaktereigenschaften trifft, trifft Mich mit den reinsten und von mir am meisten geliebten Taten.

- Allah revealed to Jesus: O Jesus, I’ve granted you the love of the poor and mercy toward them. You love them, and they love you and accept you as their spiritual guide and leader, and you accept them as companions and followers. These are two traits of character. Know that whoever meets me on Judgment Day with these two character traits has met me with the purest of deeds and the ones most beloved by me.

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #327


Zu viel Wissen vergrößert nur den Stolz, wenn du nicht auch danach handelst.

- Too much knowledge only increases pride if you don’t act in accordance with it.

Jesus, Kitab az-Zuhd of Imam Ahmad #328


Oh Allah, vergib meine Sünden, verbessere meinen Lebensweg und beschütze mich vor verabscheuten Dingen, oh mein Gott.

- Oh Allah, forgive my sins, reform my way of life, and keep me safe from hateful things, oh my God.

Bittgebet, das Jesus empfohlen hat, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #309


Jesus sagte zu den Jüngern: Wahrlich, ich sag euch, ihr begehrt weder diese Welt, noch die nächste Welt. Sie sagten: Prophet Allahs, erkläre uns diese Angelegenheit, denn wir dachten immer, wir begehrten [zumindest] eine davon. Er sagte: Wenn ihr diese Welt begehren würdet, dann würdet ihr dem Herrn der Welt gehorchen, der die Schlüssel für ihre Schätze in seiner Hand hält. Und würdet ihr die nächste Welt begehren, dann würdet ihr dem Herrn gehorchen, dem sie gehört, und er würde sie euch geben. Aber ihr wollt weder das eine, noch das andere!

- Jesus said to the disciples: Truly I say to you, you desire neither this world nor the next. They said: Prophet of Allah, explain this matter to us, for we used to think that we desired one of them. He said: If you desired this world, you would’ve obeyed the Lord of the world, who holds the keys of its treasures in His hands. Had you desired the other world, you would’ve obeyed the Lord who owns it, and He would’ve given it to you. But you want neither the one nor the other!

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #312


F: Was ist die beste Art der Anbetung? Jesus: Demut Allah gegenüber.

- Q: What’s the best kind of worship? Jesus: Humility before Allah.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #317


Nicht so, wie ich es will, sondern so, wie Du (Allah) es willst. Nicht das, was ich ersehne, sondern das, was du Du ersehnst.

- Not as I will, but as You (Allah) will. Not as I desire, but as You desire.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #487


Hätte der Sohn Adams [der Mensch] (wahren) Glauben im Gewicht eines Körnchens oder eines Atoms, dann würde er über Wasser gehen.

- If the son of Adam had a grain or atom’s weight of (true) faith, he’d walk upon water.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #317


Für den geduldigen Mann wird Unglück bald in Erleichterung enden; für den Sünder wird Erleichterung bald in Unglück enden.

- For the patient man, misfortune soon results in ease; for the sinner, ease soon results in misfortune.

Jesus, Kitab az-Zuhd of Ibn al-Mubarak #848


Jesus stand mit seinen Jüngern, oder ein paar seiner Anhänger, in der Nähe eines Grabes als ein toter Mann gerade in das Grab gelegt wurde. Sie erwähnten die Dunkelheit, Einsamkeit und Enge des Grabes. Jesus sagte: Ihr wart einst an einem engeren Ort als das, in dem Leib eurer Mütter. Wenn Allah Seine Barmherzigkeit ausweiten will, dann macht Er es!

- Jesus was standing near a grave with his disciples, or with a few of this followers; as a dead man was being lowered into the grave. They mentioned the darkness, loneliness, and narrowness of the grave. Jesus said: You were once in a place narrower than this, in your mothers’ wombs. If Allah wishes to expand His mercy, He does so!

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #302


Lege deine Schätze in den Himmel, denn das Herz eines Mannes ist dort wo sein Schatz ist. 

- Place your treasures in heaven, for a man’s heart is where his treasure is.

Jesus, Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #313


(Der Mann, der Allah am meisten ergeben ist) ist derjenige, der sich abmüht Allah zuliebe, ohne dass er den Lob der Menschheit erstrebt.

- (The man most devoted to Allah is) he who labors for the sake of Allah without seeking the praise of mankind.

Jesus, Kitab az-Zuhd of Ibn al-Mubarak 34/134


Ein Land ist verflucht, wenn seine Führer junge Jungen sind.

- A land is cursed if its rulers are young boys.

Jesus, Tabaqat al-Kubra (v. 6, p. 29)


Als die Stunde [des Jüngsten Tags] erwähnt wurde, hat Jesus immer in Qual aufgeweint wie eine Frau. 

- When the hour was mentioned, Jesus used to cry out in anguish like a woman.

Kitab az-Zuhd by Imam Ahmad #321


Vorzüglichkeit ist, gut zu denen zu sein, die böse zu einem sind; gut zu sein bedeutet nicht nur, zu denen gut zu sein, die auch gut zu einem selbst sind.

- Excellence is being good to those who are evil to you, it doesn’t mean being good only to those who are good to you.‘

Jesus, Tafsir Ibn Kathir 29:69


Eine Frau sah wie Jesus Tote zum Leben erweckte und die Blinden und die Aussätzigen geheilt hat und den Rest von seinen Wundern. Also sagte sie: Gesegnet sei der Leib der dich geboren hat, und die Brust die dich gesäugt hat! Also sagte Jesus zu ihr: Gesegnet sei derjenige, der das Buch Allahs liest und dem folgt, was in ihm ist, und in Übereinstimmung darin handelt!

- A woman saw Jesus restoring life to the dead and healing the blind and the leper and the rest of his miracles. So she said: Blessed be the womb which bore you, and the breast which suckled you! So Jesus said to her: Blessed be the one who reads the Book of Allah and follows what’s in it, and acts in accordance with it!

Jesus, Tafsir al-Qurtubi (v. 11, p. 32)


Sprich nicht oft, ohne den Namen Allahs zu erwähnen, damit nicht eure Herzen erhärten. Wahrlich, das harte Herz ist weit weg von Allah und ihr wisst es nicht. Schaut nicht auf die Sünden der Leute als wärt ihr Götter, schaut viel eher auf eure eigenen Sünden als ob ihr Diener wärt. Wahrlich, die Leute sind entweder krank oder gesund, also seid barmherzig zu den Kranken und preist Allah für die Gesundheit.

Do not speak often without mentioning the name of Allāh, lest your hearts are hardened. Verily, the hard heart is the far from Allāh and you do not know. Do not look at the sins of people as if you were lords, but rather look at your own sins as if you were servants. Verily, people are either sick or healthy, so be merciful to the sick and praise Allāh for being healthy.

Jesus, Muwaṭṭā Mālik No. 1821.


Sprich zu Allah viel und nur ein bisschen zu den Leuten!

- Speak to Allah a lot and only a bit to people!

Jesus, al-Hilyah (v. 6, p. 195)


Mir ist grad nach Quran-Versen, die ich auf Wasser-Bilder packte:


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