04.10.2020

Buchempfehlungen: "Mohammed für Christen: Prophet und Staatsmann" und "Der Koran für Christen: Gemeinsamkeiten entdecken" von Hermann-Josef Frisch

Vielen Dank an den sympathischen Autoren für sein Anliegen, den Islam zu verteidigen.


"Mohammed für Christen: Prophet und Staatsmann"







Das Buch ist bei der Seite Scribd zu lesen, wo man, soweit ich weiß, einen Gratis-Probemonat bekommt.


208 Seiten


Über den Autoren:

Hermann-Josef Frisch, geb. 1947, ist Priester und Autor vieler erfolgreicher Bücher in den Bereichen Religionspädagogik, Gemeindearbeit, theologische Erwachsenenbildung und Religionswissenschaft. Er lebt in Overath bei Köln.


Klappentext:


Die Gestalt des Muhammad ibn Abdallāh ibn Abd al-Muttalib (»ibn«, arabisch »Sohn«, zeigt die im arabischen Raum wichtige genealogische Abstammung auf), der im Westen meist Mohammed genannt wird, ist in höchstem Maß umstritten. Man sieht den Islam als mächtige Weltreligion, die zweitgrößte nach dem Christentum. Doch das macht vielen Angst vor dem Fremden: Der Islam wird kontrovers diskutiert und oft allein von seinen Randerscheinungen bzw. von Vorurteilen her gesehen. Fundamentalistische Gewalt und inzwischen nahezu weltweiter islamistischer Terror sind vorrangig im Blick der meisten Beobachter und werden zu Recht beklagt und bekämpft. Mohammed, der am Anfang des Islams steht, wird nahtlos in diese Sichtweise integriert und deshalb abgelehnt. Übersehen wird dabei, dass auch die anderen Religionen eine Gewaltgeschichte haben und dass die extremen und gewaltbereiten Gruppierungen, die sich auf den Islam berufen, nur wenige Prozent der Muslime weltweit ausmachen. Fundamentalisten gibt es zudem in ähnlicher Zahl in allen Religionen und Gesellschaften.

Dieser Band soll in einer im Blick auf Islam und Mohammed angespannten Situation zu einem zwar kritischen, aber vorurteilslosen und differenzierten Blick auf Mohammed (und über ihn auf den Islam) beitragen. Es geht um fundamentale Informationen über Mohammed, die Gründergestalt des Islam, über seinen Lebensweg, seine religiösen Vorstellungen, seine Konzeption eines islamischen Staates, in dem der Glaube an den einen und einzigen Gott die Gesellschaft unmittelbar formt und bestimmt. Diese Informationen sollen der Verständigung zwischen den Religionen dienen. Nicht um Abgrenzung und Ausgrenzung darf es in einer Gesellschaft gehen, sondern um Dialog und Toleranz. Nicht Vorurteile dürfen das Zusammenleben bestimmen, sondern Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Deshalb werden in diesem Band in einem ersten Teil grundlegende Informationen zum Lebensweg des Mohammed vorgestellt.

In einem zweiten Teil folgt dann unter verschiedenen Aspekten eine Würdigung seines Lebenswerkes. Beides geschieht aus christlicher Sicht, aber mit dem Bewusstsein, dass Islam und Christentum Schwesternreligionen sind, die aus dem Judentum als Mutterreligion hervorgegangen sind. Es geht also um die Frage: Was ist mit Mohammed – was fangen Christen mit ihm an? Wer ist Mohammed für uns? Machen wir uns auf den Weg zu einem besseren Verständnis.



Meine Meinung:

"Er muss aus den Bedingungen seiner Zeit und seines Selbstverständnisses nicht abweisend, sondern wertschätzend wahrgenommen werden" (Seite 108).

Ich empfehle dieses Buch für alle Christen, weil es einem den Islam aus christlicher Sicht näher bringt. Wer das Buch liest, versteht den islamischen Propheten Muhammad und weiß dann, dass dieser nicht einfach nur ein Prophet für die Araber ist sondern für alle Menschen. Und das wichtigste: Dass er nicht mit einer neuen Wüsten-Religion kam, sondern mit der Urreligion des Menschen: der Gottergebenheit. Genauso wie die Propheten vor ihm (welche den Juden und Christen bekannt sind) kämpfte Muhammad gegen den Götzendienst seines Volkes und musste dafür Verfolgung erleiden.

Auf den Seiten 82 und 83 wird die kontroverse Geschichte um die Konflikte mit den jüdischen Stämmen korrekt dargestellt (Mordversuch an Mohammed, deshalb Vertreibung; geheime Verhandlungen mit dem militärischen Feind, den Mekkanern; Sa'd ibn Muad beschloss die Strafe und entschied sich, den jüdischen Stamm nach dem eigenen jüdischen Gesetz zu bestrafen, nämlich Deuteronomium 20,13).

Das Stereotyp des Lustmolchs in Bezug auf Mohammed wird gebrochen, indem erklärt wird, dass Mohammed meistens politische Ziele mit seinen Ehen hatte. Dynastische Heiraten gab es laut Autor auch in vielen christlichen Königshäusern früher.

"Auch die vielen kinderlosen Ehen Mohammeds lassen den Schluss zu, dass es ihm nicht um sexuelle Ziele und möglichst große Nachkommenschaft ging, sondern um die Versorgung von Witwen und zugleich um einen möglichen Ausgleich mit anderen Stämmen" (S. 91).

Weitere Zitate, die mir gefallen:

"Bereits vor den drei genannten Schlachten war von Mohammed ein militärischer Einsatz gegen mekkanische Karawanen auf ihrem Weg nach Syrien befohlen worden. Diese Wegelagerei war zwar innerhalb der andauernden Kämpfe der verschiedenen arabischen Stämme üblich gewesen, doch bleibt auch hier der Vorwurf einer unberechtigten Gewaltanwendung. Dieser erfolgt natürlich aus heutiger Sicht; damals wurden auf der Arabischen Halbinsel solche Aktionen als 'normal' angesehen [...]. (Auch in Europa waren solche Handlungsweisen selbst in späterer Zeit nicht fremd, wenn man Wegelagerei und Raubritterei im europäischen Spätmittelalter betrachtet.)" - Seite 159

Der Autor kritisiert es scharf, wenn man den Propheten Muhammad pauschal beleidigt oder diffamiert. Das selbe gilt für Lügen, denn im Mittelalter hieß es unter anderem, der Prophet habe sich selbst als Gott verehren lassen (Seite 182).

Es gefällt mir, wie der Prophet Muhammad mit anderen Religionsführern und Propheten verglichen wird. Ich kann das Thema nur ganz kurz anschneiden, denn es ist sehr umfangreich geschrieben.

Eine Gemeinsamkeit ist definitiv die grausame Verfolgung wegen Verkündung der Botschaft und die Stärke, die die Propheten aus Gottes Liebe zogen: "Die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes, die in den Suren des Koran immer wieder thematisiert wird, stärkte Mohammed auf seinem Weg und gab ihm die Kraft, auch in Verfolgung und Bedrängnis seiner Botschaft treu zu bleiben." (Seite 173).

Gemeinsamkeiten zwischen den Religionsführern/Propheten gibt es weiterhin, was das Predigen ethischen Verhaltens betrifft. (Wieder einmal gibt es Hadithe ohne Quelle...)

Mohammeds Bescheidenheit was seine eigene Person betrifft stimmt mit dem Selbstverständnis alttestamentlicher Propheten überein: "[...] etwa mit Amos, der sich nur als Viehzüchter und Maulbeerfeigenbepflanzer versteht [...]" (Seite 180).

Von Jesus unterscheidet sich Muhammad vor allem dadurch, dass Ersterer keinerlei politische Macht hatte und deshalb auch nicht Führer eines Staates war so wie Muhammad. Der Autor zählt dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Muhammad und Jesus auf, dann das selbe mit Buddha.

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass man den Propheten Muhammad am ehesten mit den Propheten des Alten Testaments vergleichen kann. Die größte Parallele findet er beim Propheten Mose. Er nennt viele Gemeinsamkeiten und kommt zu dem Schluss: "Mose und Mohammed erscheinen so als die beiden Gestalten von Judentum und Islam, die einander in vielen Punkten ähnlich sind. Dazu gehört in erster Linie der unbedingte Glaube an den befreienden (Judentum) und barmherzigen (Islam) Gott, der sich den Menschen zuwendet und ihnen Rechtleitung zukommen lässt. Beide sind Propheten und Anführer, Gesetzgeber und zudem militärisch aktiv. Beide haben die Geschichte der Menschheit entscheidend geprägt" (Seite 199).


Was ich nicht mochte:

Seite 74: "Die Salafisten halten die von Mohammed vor 1400 Jahren in Medina gegebene Gesellschaftsordnung für die einzige, die Gott wohlgefällig ist [...]." - Ich. kann. es. nicht. mehr. hören. Nur soviel: Nein, das sind nicht "die Salafisten", die das so sehen.

Seite 76 über die Regel, dass die Frau grundsätzlich die Hälfte erbt als der Mann: "[Heute] [...] muss der von Mohammed bei seiner Änderung erfolgte Grundsatz einer höheren Gerechtigkeit [...] weitergeführt und und vollständig realisiert werden." - Die Andeutung, dass die Regel geändert werden müsse, stammt aus einem Unverständnis darüber, dass das eben nicht unfair ist. Zu lesen hier auf meinem Blog.

Seite 87 über den Propheten: "[...] der mit den Jahren immer konsequenter und ausschließlicher den monotheistischen Glauben des Islam auch von bislang polytheistischen Stämmen einforderte". - Mir gefällt nicht, dass suggeriert wird, dass der Prophet den Götzendienst irgendwann mal "noch schlimmer" fand als vorher sowieso schon. Er fand ihn immer gleich schlimm.

Seite 88 über die Mehrehe: "Zudem beinhalt der Koran die Regelung, dass eine Ehefrau einer zweiten oder weiteren Heirat zustimmen muss [...]" - Diese Stelle im Koran würde ich gerne mal sehen. Ob es verpflichtend ist, dass die Ehefrau einer zweiten Heirat zustimmen muss, ist unter Gelehrten umstritten. Unbestritten ist, dass es zumindest sehr wichtig wäre! (Nur weil etwas erlaubt ist, muss man es nicht unbedingt tun.)

Auf Seiten 118-121: Absolutheitsanspruch der Religionen wird kritisiert nach dem Motto "Überall kann Wahres drin stecken".

Auf 124 wird ein Islamverfälscher mit Namen erwähnt.

Auf Seite 126 wird nach einer historisch-kritischen Auslegung verlangt, was auch immer das bedeuten soll.

Auf Seite 131 wird in Erwägung gezogen, dass Christen Mohammed ja auch als Prophet sehen könnten. Das ist unlogisch. Wenn man Mohammed als Prophet sieht, dann muss man ja Muslim werden. Auf Seite 140-141 steht ähnliches. Und auf Seite 201 steht tatsächlich: "Was Christen aber durchaus zugeben dürfen: Mohammed war Prophet Gottes". Ich muss sagen: Das ist unfair Christen gegenüber. Natürlich will ich nicht, dass sie schlecht über den Propheten Muhammad denken. Aber ihn als Propheten anzuerkennen, geht noch mal tausend Schritte weiter als das und ergibt einfach keinen Sinn, denn dann müssten sie zum Islam konvertieren. 

Auf Seiten 148 und 149 steht, dass es Ansätze einer Mohammed-Verehrung gebe, als Beispiel wird die Segensformel "Friede sei auf ihm" genannt. Das hat nichts mit Verehrung zu tun!

Auf Seite 152 wird der Quranvers 2:62 genannt, ohne zu erwähnen, dass es sich um die früheren Anhänger der Propheten handelt, die deren damals noch unverfälschte Botschaft der Gottergebung folgten.

Auf Seite 158 wird kurz vor dem Kapitel "Krieger und Feldherr" suggeriert, es gäbe einen Widerspruch zwischen den beiden dort genannten Versen.

Seite 162: "unberechtigte Gewalt"

Auf Seite 176 steht ein Hadith, der angeblich so lautet: "Wer sich anderer nicht erbarmt, wird kein Erbarmen finden", welcher diese Quelle habe: Hadith 2707 nach Khoury oder auch 2682. Jetzt ist das schwer zurückzuverfolgen, woher dieser Khoury die Quelle hat, deshalb ist das hier für mich gleichrangig damit, einen Hadith ohne Quelle zu erwähnen.

Auf Seite 181 werden Mohammeds Wunder angesprochen. Dazu weiß ich nicht genug, um da was zu bestätigen.


Fazit:

Ein absolut empfehlenswertes Buch. Schaut doch einfach mal bei der oben verlinkten Leseprobe vorbei.

Der Koran für Christen: Gemeinsamkeiten entdecken







Beschreibung von Amazon:

Hermann-Josef Frisch, geb. 1947, ist Priester und Autor vieler erfolgreicher Bücher in den Bereichen Religionspädagogik, Gemeindearbeit, theologische Erwachsenenbildung und Religionswissenschaft. Er lebt in Overath bei Köln.


Das Buch von Hermann-Josef Frisch eröffnet Zugänge zum Koran aus christlicher Sicht. Der Koran gilt als schwer verständlich, zudem in einer bildhaften Sprache geschrieben. Frisch hilft, sich auf der Basis des eigenen, christlichen Glaubens ein Bild von dem zu machen, was den Islam so sehr prägt. Denn er vergleicht Aussagen des Koran mit denen der Bibel und öffnet so einen ganz neuen Weg zum Verständnis des Glaubens der Muslime. Ein wichtiges Buch, das zum Gespräch der Religionen beiträgt.


Meine Meinung:


Anders als bei "Mohammed für Christen" habe ich hier bei "Der Koran für Christen" sehr viele Kritikpunkte. Ich fange mal mit ihnen an.

Seite 59 und 60: "Hadithe zum Koran" werden genannt. Zitiert "nach Adel Theodor Khoury, Der Hadith, Band 1". Ich weiß nicht, ob sie authentisch sind, denn von irgendwo muss sie Adel Theodor Khoury ja herhaben.

Seite 64 und 66 und 91 und 171: Ein Islamverfälscher wird mit Namen genannt und es wird für ihn geworben. Wer das Buch liest und dann verwundert ist, weshalb ich ihn als Islamverfälscher bezeichne, möge sich bei mir melden.

Seite 72: "In späterer Zeit verschärfte sich der Gegensatz zwischen Muslimen und Christen. So werden die Muslime am Ende der medinischen Zeit aufgefordert: 'O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen als Beistand!' (Sure 5,51), 'Bekämpft die... von denen, denen gegeben worden ist die Schrift, bis sie aushändigen den Tribut als Unterlegene." (Sure 9,29). - Ja, aber hier noch mal die Interpretation davon: https://en.wikipedia.org/wiki/At-Tawba_29#Interpretations).

Auf Seite 72-73 wird das Zweite Vatikanische Konzil zitiert, wonach es hieß, dass Muslime die Jungfrau Maria zuweilen in Frömmigkeit anriefen. Was nicht stimmt.

Auf Seite 75 hätte deutlicher gezeigt werden sollen, dass die Gewalt zuerst von den Polytheisten ausging.

Auf Seite 79 steht, dass Abraham bei Muslimen als erster Prophet und erster Muslim gilt. Falsch, das ist der erste Mensch Adam gewesen.

Ich widerspreche der Behauptung auf Seite 80, dass die Muslime die Trinität missverstehen würden. Weshalb das gedacht wird, ist gerade zu kompliziert, als dass ich es kurz erwähnen könnte.

Direkt danach: Die früheren Gottes-Offenbarungen auf die Propheten als den "Urkoran im Himmel" zu bezeichnen... Ach, ich weiß nicht. Ich weiß ja, was er meint. Die Botschaft des Korans wurde natürlich an alle Propheten vor Muhammad offenbart, aber nicht der Koran wortwörtlich, logischerweise. Und der "Urkoran" ist ja wortwörtlich der Koran.

Seite 105: Nein, die Beschreibungen der Hölle sind nicht als "bildhafte-metaphorische Rede" zu verstehen.

Auf Seite 140 steht: "Bestrafung von Ehebruch mit hundert Peitschenhieben (für den Mann) und der Todesstrafe durch Steinigung (für die Frau)" - Nein, einfach nein. Ein unfassbarer Fehler.

Auf Seite 160-162 wird auf die Mystik im Islam eingegangen ohne zu erwähnen, dass vieles davon unislamisch ist (zum Beispiel Besitzlosigkeit zu glorifizieren) - aber gut, das ganze Buch ist aus der Sicht eines Nichtmuslims geschrieben, also vielleicht bin ich mal wieder zu streng.

Auf den Seiten 163 und 164 wird es als Herabwürdigung der Frau betrachtet, dass die Frau in Judentum, Christentum, Hinduismus und Buddhismus (und Islam natürlich auch) oft nicht Priester werden darf. Ich persönlich sehe das nicht so, aber das ist einfach eine Meinungsverschiedenheit.

Im Kapitel "Stellung der Frau" wird mir zu wenig die kontroversen Themen erklärt. Durch etwas mehr Recherche hätte man das Erbrecht beispielsweise als fair erkennen können. Sure 2:228 hat auch eine Exegese, aber die wurde hier nicht angesprochen.

Seite 166: "Gott wird (wenn als Person, dann) als Mann vorgestellt." - Nein.

Auf Seite 166 werden "Problemfelder des heutigen Islam in Bezug auf die Stellung der Frau" genannt, ohne zu erwähnen, was genau davon islamisch gerechtfertigt ist und was nicht. Zwangsehe ist es schon mal nicht...!

Auf Seite 169 wird ein Hadith ohne Quelle genannt; kenne ich nicht.

Auf Seite 170 steht viel falsches. Juden und Christen sind erstens aus islamischer Sicht keine "Halbgläubigen" und zweitens dürfen sie sehr wohl Verbündete der Muslime sein. Drittens gab es konkrete Gründe für die Kriege mit den jüdischen Stämmen (siehe mein Artikel "Nichtmuslime im Islam" hier) und es ist falsch zu suggerieren, das sei aus einem inneren Wandel des Propheten Muhammad geschehen, der zunächst tolerant gewesen sei und dann auf einmal nicht mehr - genau das ist die Rhetorik der Islamgegner. In "Mohammed für Christen" erzählt er es doch richtig...! (Ist auch später geschrieben worden.) Naja. Es gibt noch mehr, was ich zu der Seite schreiben könnte. Einfach komplett ignorieren.

Seite 232: "Die Grabstätten bedeutender Muslime dagegen werden herausragend gestaltet. Auch ist es Brauch, sich in der Nähe der Gräber muslimischer 'Heiliger' begraben zu lassen." - Ja genau, und das ist falsch.

Auf Seite 235 steht quasi, dass kein Christ an die Hölle als realen Ort glaubt. Auf Seite 236 steht, dass die Hölle im Koran in die Textsorte des metaphorischen Redens gehöre.


Warum ich das Buch trotzdem empfehle?


Aus dem Grund, dass es auch viele hilfreiche Informationen über den Koran enthält (siehe oben verlinktes Inhaltsverzeichnis). Für mich als Muslima war ja das meiste bekannt. Aber wer noch nicht so viel über den Islam weiß, sollte sich definitiv dieses Buch zulegen.

Für mich war einer der Gründe, diese Bücher zu kaufen, definitiv von Anfang an der Gedanke, dass ich sie auf meinem Blog vorstellen könnte. Sie sind besonders in dem Sinne, dass sie spezifisch für Christen geschrieben wurden. Das macht sie so außergewöhnlich und deshalb empfehle ich hier beide, doch das erste mehr als das zweite.

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