16.05.2018

Ramadan 2018: Einige Gedanken


RAMADAN MUBARAK


Yasmin Mogahed sagt - https://www.facebook.com/YasminMogahed/posts/10108178407807077:

"Dies ist eine emotionale und gesegnete Zeit für Menschen auf der ganzen Welt. Einige Leute haben Schulabschlüsse gefeiert, andere haben über Mutterschaft reflektiert. Und einige leiden unter Verlust oder heilen gerade von offenen Wunden. Aber vor allem bereiten wir uns auf den gesegneten Monat Ramadan vor. Ob du feierst oder ob du trauerst, ob du hoffnungsvoll bist oder Angst hast.

Ob du am Anfang eines Lebens bist oder an seinem Ende, denk dran, dass dieser Deen einen Platz für alle hat. Ramadan ist kein Monat für die perfekten. Er ist nicht nur ein Monat für die Starken. Er ist ein Geschenk Gottes für die Zerbrochenen. Eine Gelegenheit für die Dankbaren. Eine Heilung für die Verwundeten. Eine Gnade für die Schwachen. Eine zweite Chance für die Gefallenen. Eine Chance, wieder aufzustehen. Und es erneut zu versuchen.

Ich bete, dass ihr alle einen gesegneten und heilenden Ramadan habt.

Ameen."




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https://www.facebook.com/PierreVogelOffiziell/videos/1774089389337453


Klick hier: https://abuaminaelias.com/dailyhadithonline/2012/05/06/hadith-on-forgiveness-the-story-of-the-humble-sinner-in-paradise-and-the-arrogant-worshipper-in-hellfire/

Vielleicht rettet uns Demut.


Immer noch relevant - leider:

Dokumentierung von Islamfeindlichkeit, Angriffen auf Muslime oder Morde:

KLICK hier für DOAMUSLIMS (Englisch - Sehr gut - Sie haben auch eine Facebook-Seite, welche eigentlich ausreichen müsste.)


KLICK hier für meine Tumblr-Kategorie "Important" (Englisch)


Sehr wichtig:

KLICK: Föderale Islamische Union
KLICK: islamische-union.de

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Das ist so wahr. Die Menschen im Westen haben meiner Meinung nach gar kein so großes Problem mit dem Gedanken, dass es einen einzigen Gott gibt. Sie haben ein Problem mit dem Gedanken, dass wir diesem Gott gehorchen müssen. Dass wir Seine Sklaven sind.

(Siehe auch:

derperfekteislam.de - Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Götzendienstes)

Ich weiß nicht, was mit uns Menschen passiert ist, dass wir den Schöpfer des gesamten Universums und mehr als unseren Flaschengeist betrachten, der uns gefälligst alle Wünsche erfüllen soll.

Dieser Hochmut ist überall zu sehen. Atheisten verlangen beispielsweise oft, dass Gott sich uns physisch zeigt, damit man dann an Seine Existenz glaubt. Doch Gott nimmt keine Befehle entgegen. Er setzt hier die Maßstäbe. In dem Fall auch den Maßstaß darüber, wie man die Wahrheit über Ihn erkennt. (Zum Beispiel, in dem man die Perfektion der Schöpfung bewundert und darüber reflektiert.)


Die Stelle 24:23 vom Video oben ist genauso wahr.

Ich muss wieder einmal an dieses Zitat denken:

"Hüte dich davor, deine Beziehung zu Allah سبحانه و تعالى wie ein Geschäft zu betrachten. Die Vorstellung, dass Er dich einfach für deine Taten belohnt, kann dir das Gefühl geben, du hättest irgendwelche Ansprüche anzumelden, wenn du deine Taten für gut hältst. Und das ist gefährlich. Aber die noch größere Gefahr zeigt sich, wenn du deine Taten als nicht so gut betrachtest. Im selben Moment verlierst du jegliche Hoffnung.

Allah سبحانه و تعالى wird für dich wie ein Ausbilder beim Militär (Gott bewahre), jederzeit bereit, dich an der kurzen Leine zu halten und zu bestrafen. Er ist nicht mehr derjenige, der barmherziger als eine Mutter zu ihrem Kind ist, der verzeiht und vergibt und dich versorgt - obwohl du nichts getan hast, um das zu verdienen, und auch nie in der Lage sein wirst, es zurückzuzahlen." - Yasmin Mogahed - siehe auch. www.derperfekteislam.de/2016/12/x-mal-gehort-doch-auch-verinnerlicht.html


32:40 von diesem Video von Marcel Krass beinhaltet das Thema:

(von: http://alhamdulillah.net/modules.php?name=Quran&action=viewayat&surano=1)


1.6. Ihdina alssirata almustaqiima

1.6. Show us the straight path, (Pickthall)

1.6. Leite uns recht den richtigen Weg, (Ahmad v. Denffer)

1.6. Leite uns den geraden Weg, (Bubenheim)

1.6. Führe uns den geraden Weg, (Azhar)

1.6. Leite uns recht auf den geradlinigen Weg, (Zaidan)

1.6. Führe uns den geraden Weg, (Paret)

1.6. Führe uns den geraden Weg, (Rasul)


Wer mich kennt, der weiß, wie oft ich mich verlaufe - auch im Heimatdorf, indem ich seit mehr als zwei Jahrzehnten wohne. Flüchtlinge, die aus einem anderen Kontinent herkommen, kennen sich hier besser aus als ich. Ach, wenn ihr nur deren geschockte Gesichter sehen würdet, wenn ich Google Maps rauskrame. Ach, Google Maps. Ohne Google Maps wäre ich jetzt wahrscheinlich irgendwo verschollen.

Ich glaube, was das Spirituelle angeht, so bin ich dort genauso. Ich biege falsch ab bei Verführungen der Dunya (= des Diesseits), oder finde den Weg zu Gott nicht mehr. Und wie im Leben da draußen vergesse ich Wege, die ich einst gekannt habe und tausendmal gegangen bin.

Aber das Gute ist, dass Allah uns den geraden Weg zeigen will. Sonst hätte er nicht bestimmt, dass wir dieses Bittgebet so oft sprechen. Google Maps ist nichts gegen Allah.



Als Muslime wissen wir, dass es den Teufel gibt und dass er sich selbst die Aufgabe gegeben hat, uns vom geraden Weg abzubringen. Wir wissen auch, dass er trickreich ist und sich viel Mühe gibt. Wir wissen das alles, doch... es ist so einfach, das hin und wieder zu vergessen, wenn man in einer Gesellschaft lebt, die die Existenz des Teufels verneint und in der sich die Mitglieder der Gesellschaft zu Fasching als Teufel verkleiden.

Wir müssen uns also immer mal wieder bewusst daran erinnern, dass er tatsächlich Dinge einflüstert.

Und dass er gut in seinem Job ist.


Adams Sünde war genauso wie unsere Sünden. Ich denke gerade darüber nach, wie schlimm es eigentlich war, was er getan hat. Im Koranvers erfahren wir, dass Satan sagte: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel oder Ewiglebende werdet." (7:20)

Durch diese Tat hat Adam dem Teufel quasi zu verstehen gegeben, dass er ihm geglaubt hat - und Gott nicht. Es verwundert mich nicht, dass wir Menschen von Adam abstammen, denn genau so sind wir. Aber Gott hat Adam vergeben.

Gott kann die Sünde ausschütten, wegwerfen, das Klo runterspülen. Als hätte es sie nie gegeben. Das bedeutet nicht, dass Sünden nicht schrecklich sind, wie christliche Missionare jetzt einwenden würden - jene, die glauben, dass die Sünde unbedingt "bezahlt" werden muss. Aber Gott hat alles und jeden erschaffen und Er kann machen, was Er will. Und Er will uns vergeben, wenn wir bereuen.


Anas (r) überliefert, dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte:

Allah, der Erhabene hat gesagt:

"Oh Sohn Adams! Gewiss werde Ich dir vergeben, solange du Mich demütig darum bittest und (auf Vergebung) hoffst, was auch immer du getan haben magst.

Oh Sohn Adams, sogar wenn deine Sünden bis zum Himmel reichen, und du Mich um Vergebung bittest, werde Ich dir vergeben.

Oh Sohn Adams, wenn du zu Mir kämest mit einer Welt voller Sünden, und Mich träfest, ohne dass du mir etwas beigesellt hast, würde Ich dir gewiss in gleichem Maße Verzeihung entgegenbringen." 

(At-Tirmidhi) Dies ist ein guter Hadith (hasan). [Riyad us-Salihin Nr. 442]


Allah sagt in einem heiligen Hadith:

“Oh meine Diener, wahrlich, Ich habe mir selbst die Ungerechtigkeit verboten und Ich habe sie unter euch verboten, so unterdrückt euch nicht,

oh meine Diener, jeder von euch ist verloren, außer derjenige, den Ich Recht leite, so bittet Mich um Rechtleitung und Ich werde euch Recht leiten,

oh meine Diener, ihr seid alle hungrig außer diejenigen, denen Ich zu speisen gebe, so bittet Mich um Speise und Ich werde euch speisen,

oh meine Diener, ihr seid alle nackt außer diejenigen, denen Ich Kleidung gebe, so bittet Mich um Kleidung und Ich werde euch kleiden,

oh meine Diener, ihr fehlt am Tage und in der Nacht doch vergebe Ich allein alle Sünden, so bittet Mich um Verzeihung und Ich werde euch verzeihen,

oh meine Diener, ihr werdet nicht in Meinem Maße schaden zufügen können und Mir also nicht schaden noch werdet ihr in Meinem Maße nützen können, so werdet ihr auch Mir nicht nützen können,

oh meine Diener, wenn der erste und letzte unter euch und die Menschen und Ğinn alle so fromm wären wie der frömmste Mann unter euch, so würde das nichts an Meinem Besitz vermehren,

oh meine Diener, wenn der erste und letzte unter euch, die Menschen und Ğinn so schlecht wären wie der frevelhafteste Mann unter euch, so würde dies Meinen Besitz nicht schmälern,

oh meine Diener, wenn der erste und letzte unter euch und die Menschen und Ğinn sich an einem Platz versammeln würden und Mich bitten würden und Ich jedem geben würde, worum er bat, so würde dies nur soviel von Meinem Besitz schmälern, wie die Nähnadel die Wassermenge des Ozeans verringert, wenn sie darin eingetaucht wird,

oh meine Diener, es sind nur eure Taten die Ich für euch zähle und die Ich euch zur Verfügung stelle, wer also Gutes vorfindet, der soll Allah loben und wer Schlechtes vorfindet, der soll nur sich selbst tadeln.”

(Sahih Muslim, Hadith Nr. 2577)




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