09.02.2016

Buchempfehlung auf Englisch: "Reclaim your Heart" von Yasmin Mogahed (mit generellen Weisheiten von ihr im Artikel)


192 Seiten


Klappentext:

Many of us live our lives entrapped by the same repeated patterns of heartbreak and disappointment. Often, we have no idea why this happens. Reclaim Your Heart is about freeing the heart from this slavery. It is about the journey in and out of life's most deceptive traps.

This book was written to awaken the heart and provide a new perspective on love, loss, happiness, and pain. A manual of sorts, Reclaim Your Heart will teach readers how to live in this life without allowing life to own you. It is a manual of how to protect your most prized possession - the heart.

Yasmin Mogahed received her Bachelor of Science Degree in Psychology and her Masters in Journalism and Mass Communications from the University of Wisconsin-Madison. After completing her graduate work, she taught Islamic Studies and worked as a writing instructor for Cardinal Stritch University, and a staff columnist for the Islam section of InFocus News. Currently she's an international speaker and a writer for the Huffington Post, as well as an instructor for New Dawn Institute. She also hosts Serenity, her show on One Legacy Radio and maintains her website, yasminmogahed.com.


Anmerkung: Sie ist in Ägypten geboren und kürzlich nach Los Angeles gezogen.


Hier sind ihre Facebook-Seiten, dort gibt es Fotos von ihr:

Hier ist ihre Homepage:

Hier ist ihre tolle Reclaim-Your-Heart-Video-Show mit jeweils sehr schönen wenigen Minuten:

Und ihre vielen Vorträge sind auf YouTube zu schauen (irgendwann will ich mal alle gesehen haben):

Mehr von ihr auf meinem Blog hier:


Weiter unten sind außerdem Kapitel vom Buch übersetzt! Wenn du kein Englisch verstehst, gibt es also dennoch viel für dich zum Lesen!

Meine Meinung:

Vermutlich klingt es übertrieben, wenn ich sage, dass jeder Muslim auf der Welt dieses Buch lesen muss, weil es einfach so wichtig ist. Weil es dein Leben retten kann. Ich werde es immer wieder neu lesen.

Möge Allah سبحانه و تعالى sie glücklich machen, ihr alle Wünsche erfüllen und sie belohnen!

Die Haupt-Aussage des Buches ist, dass man nichts so sehr lieben sollte wie Allah سبحانه و تعالى. Er allein sollte unser wahrer Lebensinhalt sein. Wir behaupten zwar immer, dass das bei uns so ist, doch wieso leiden wir dann so unendlich sehr, wenn wir etwas verlieren, das etwas anderes ist als Allah سبحانه و تعالى?

Ihre Theorie ist, dass wir wahre Glückseligkeit erst dann empfinden, wenn wir Denjenigen zu unserem Mittelpunkt machen, Der niemals stirbt und der einen niemals verlässt. Er سبحانه و تعالى ist das einzige, das unvergänglich ist. Und das einzige, das beständig ist.

Wie gut man Englisch sprechen muss, um ihr Buch zu verstehen, kann ich leider schwer sagen. Ich würde einfach mal behaupten, dass es sehr leicht ist. Die Sätze sind beispielsweise sehr kurz, auch die Kapitel.

Sie hat mir so sehr geholfen. Auch die Rezensionen, die in den ersten Seiten des Buches zu lesen sind, sind voller Lob und Dankbarkeit.

Ich habe es bei buecher.de gekauft. Die Lieferung ging relativ schnell, obwohl dort steht, dass das nicht der Fall ist.

Sie schneidet übrigens auch kurz noch andere Themen an. Beispielsweise kritisiert sie es, wenn wir Frauen glauben, wir hätten nur dann Wert, wenn wir die Männer imitieren. Als Beispiel nimmt sie, dass es viele Muslimas toll finden, wenn Frauen das Gebet leiten. Yasmin erinnert an den Konsens der Gelehrten, dass nur Männer das Gebet leiten und fragt, wieso wir Frauen uns so sehr danach sehnen, Männern nachzumachen. Etwa, weil wir denken, dass nur Männer einen Wert haben? Hier gibt es dieses Kapitel (auf Englisch): KLICK.

Auch gefallen hat mir das kurze Kapitel darüber, dass Muslime, die sich weigern, vieles vom Islam zu leugnen, als radikal gelten.

Sehr berührt hat mich ihr einer Text über unseren Status als Ummah und wie wir eventuell mit dem ganzen Leid umgehen können.

Aber es gibt noch mehr im Buch. Z. B. Tipps für ein spirituelles Iman-Tief.

Und hier ist das Kapitel "A Letter to the Culture that raised me" übersetzt: KLICK.

Hier gibt es ihren Ratschlag (auf Englisch) bezüglich des Respekts gegenüber dem Ehemann: KLICK.

Islamhasser können ihr keine hinterwäldlerische Ungebildetheit für ihre konservativen Ansichten unterstellen, denn sie hat, wie oben erwähnt, Uni-Abschluss. Tief verinnerlichte Misogynie auch nicht, denn es war (unter anderem) Psychologie, was sie studierte.



Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: "Wer auch immer nur auf diese Welt konzentriert ist, Allah wird seine Angelegenheiten durcheinanderbringen und ihm ständig die Armut fürchten lassen, und er wird nichts von dieser Welt bekommen außer dass was ihm vorherbestimmt ist. Wer auch immer auf das Jenseits konzentriert ist, um dessen Angelegenheiten wird Sich Allah kümmern und dafür sorgen, dass er zufrieden ist mit seinem Verlust und seiner Versorgung - und weltliche Gewinne werden unzweifelhaft zu ihm kommen." (Ibn Majah Hadith 4105 Sahih by Sheikh al-Albaani, r.a.)

Umar ibn Abdul Aziz, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte: "Kümmere dich um dein Jenseits und Allah wird Sich um dein weltliches Leben kümmern. Kümmer dich um dein privates Leben und Allah wird Sich um dein öffentliches Leben kümmern." (Kitāb al-Ikhlāṣ 50)

Arabisches Original von beidem hier: klick.



Ich habe im Internet eines der Kapitel dieses Buches gefunden und übersetzt. Sie hat es selbst ins Internet gestellt. Dieses hier ist es: KLICK MICH FÜRS ORIGINAL. Übersetzung:

Gehen ist hart. Verlieren ist härter. Vor ein paar Wochen stellte ich mir die Frage 'Wieso müssen sich Leute gegenseitig verlassen?' Die Antwort brachte mich zu einigen der tiefsten Erkenntnissen und Anstrengungen meines Lebens. Aber es ließ mich auch fragen: Wenn Leute gehen, kommen sie jemals wieder? Wenn etwas, das wir lieben, von uns genommen wird, kommt es jemals wieder zurück? Ist Verlust permanent — oder nur ein Mittel für einen höheren Zweck? Ist Verlust das Ende selbst, oder eine zeitweilige Heilung für die Erkrankungen unserer Herzen?

Da ist irgendwas wunderbares an diesem Leben. Genau das selbe Merkmal, das uns Schmerz bereitet ist das, was uns Erleichterung verschafft: Nichts hier bleibt. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass die atemberaubend schöne Rose in meiner Vase morgen welken wird. Es bedeutet, dass mich meine Jugend verlassen wird. Aber es bedeutet auch, dass sich die Traurigkeit, die ich heute spüre, morgen verändern wird. Mein Schmerz wird sterben. Mein Lachen wird nicht für immer bleiben — aber meine Tränen auch nicht.

Wir sagen, dass dieses Leben nicht vollkommen ist. Und das ist es auch nicht. Es ist nicht vollkommen gut. Aber - es ist auch nicht vollkommen schlecht.

Allah (möge er verherrlicht sein) erzählt uns in einer sehr tiefgründigen Aya (Vers): "Wahrlich, mit der Drangsal kommt die Erleichterung." (Qur'an, 94:5). Als ich aufgewachsen bin habe ich diese Ayah falsch verstanden, denke ich. Ich dachte, ich kannte die Bedeutung: nach Drangsal kommt Erleichterung. In anderen Worten, ich dachte, dass Leben sei zusammengesetzt aus guten Zeiten und schlechten Zeiten. Nach den schlechten Zeiten kommen die guten Zeiten. Ich dachte, das Leben sei immer entweder gut oder schlecht. Aber das ist es nicht, was diese Ayah sagt. Die Ayah sagt MIT Drangsal kommt Erleichterung.

Die Erleichterung ist in der selben Zeit wie die Drangsal. Das bedeutet, dass nichts in diesem Leben jemals komplett schlecht (oder gut) ist. In jeder schlechten Situation, in der wir uns befinden, gibt es immer etwas, für das man dankbar sein kann. Mit der Drangsal gibt uns Allah außerdem die Stärke und Geduld, diese zu ertragen.

Wenn wir die schwierigen Zeiten unseres Lebens betrachten, werden wir sehen, dass diese auch immer mit viel Gutem gefüllt waren. Die Frage ist – auf was werden wir uns konzentrieren? Ich denke, die Falle, in die wir treten, entstand aus der falschen Annahme, dieses Leben könne vollkommen sein — vollkommen gut oder vollkommen schlecht. Aber das ist nicht die Natur der Dunya (dieses Leben). Das ist die Natur des Jenseits. Das Jenseits ist für die Vollkommenheit der Dinge da. Jannah (Paradies) ist vollkommen und absolut gut. Darin gibt es nichts Schlechtes. Und Jahannam (Hölle – möge uns Allah bewahren) ist vollkommen und absolut schlecht. Darin gibt es nichts Gutes.

Dadurch, dass ich diese Realität nicht richtig verstand, habe ich mich selbst durch die momentanen Umstände meines Lebens (ob gute oder schlechte) verzehren lassen. Ich erlebte jede Situation in ihrer vollsten Intensität — als sei sie endgültig oder würde niemals enden. Die Art, wie ich im Moment fühlte, hat die ganze Welt und alles, was in ihr war, umgewandelt.

Wenn ich in dem Moment glücklich war, Vergangenheit und Gegenwart, nah und fern, das ganze Universum war für diesen Moment gut. (Es war,) als ob Vollkommenheit hier existieren könnte. Und das selbe geschah mit schlechten Dingen. Ein negativer Zustand hat alles verzehrt. Er wurde die ganze Welt, Vergangenheit und Gegenwart, das gesamte Universum war schlecht für diesen Moment. Weil das mein ganzes Universum wurde, konnte ich nichts außerhalb davon wahrnehmen. Nichts anderes existierte für diesen Moment.

If you wronged me today, it was because you no longer cared about me—not because this was one moment of a string of infinite moments which happened to be tinted that way or because you and I and this life just aren’t perfect. What I was experiencing or feelings at that instant replaced context, because it replaced my entire vision of the world.

Ich denke, in unserer auf Erfahrung beruhenden Natur mögen manche von uns besonders anfällig dafür sein. Vermutlich ist das der Grund, weshalb wir Opfer des "Ich habe nie Gutes von dir gesehen"-Phänomens, auf das sich der Prophet ﷺ (Friede sei auf ihm) in seinem Hadith berief, werden.

Vermutlichen sagen oder fühlen manche von uns so, weil wir in diesem Moment erfahrungsgemäß wirklich nichts Gutes gesehen haben, denn unser Gefühl ersetzt, definiert und wird alles. Vergangenheit und Gegenwart wird in einer einzigen Erfahrung zusammengerollt.

Aber, die wahre Erkenntnis, dass nichts in diesem Leben vollkommen ist, verändert unsere Erfahrung davon. Auf einmal hören wir auf, von Momenten aufgezehrt zu werden. In dem Verstehen, dass nichts hier grenzenlos ist, dass nichts hier kamil (perfekt, vollkommen) ist, ermöglicht uns Allah, aus Momenten heraus zu treten und sie als das zu sehen, was sie sind: keine Universen, keine Realität, Vergangenheit und Gegenwart, nur das — ein einzelner Moment in einer Reihe von unendlichen Momenten... und dass auch diese vergehen werden.

Wenn ich weine oder verliere oder mich verletze, solange ich noch lebendig bin, ist nichts endgültig. Solange da noch ein Morgen ist, ein nächster Moment, solange gibt es Hoffnung, solange gibt es Veränderungen, solange gibt es Wiedergutmachung. Was verloren ist, ist nicht für immer verloren.

Um die Frage ob das, was verloren ist, wieder zurück kommt zu beantworten, studiere ich die allerschönsten Beispiele. Ist Yusuf zu seinem Vater zurückgekehrt? Ist Musa zu seiner Mutter zurückgekehrt? Ist Hajar zu Ibrahim zurückgekehrt? Sind Gesundheit, Vermögen und Kinder zu Ayoub zurückgekehrt? Von diesen Geschichten lernen wir kraftvolle und schöne Lektionen: was von Allah genommen wird, ist niemals verloren. Tatsächlich ist es so, dass nur das, was bei Allah ist, verbleiben wird. Alles andere wird vergehen. Allah (swt) sagt "Was bei euch ist, vergeht, und was bei Allāh ist, bleibt. Und Wir werden gewiss denen, die standhaft sind, ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen." (16:96)

Also ist alles, was bei Allah ist, niemals verloren. Der Prophet ﷺ hat gesagt: "Du wirst nichts für Allah aufgeben, außer dass Allah es für dich mit etwas besserem ersetzen wird." (Ahmad) Hat nicht Allah den Ehemann von Umm Salimah genommen, um ihn danach mit dem Propheten ﷺ zu ersetzen?

Manchmal nimmt Allah um geben zu können. Aber es ist entscheidend zu verstehen, dass sein Geben nicht immer in der Form kommt, von der wir denken, dass wir sie gerne hätten. Er weiß, was das Beste ist. Allah sagt: "Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allāh weiß es, doch ihr wisst es nicht." (2:216)

Aber wenn etwas wieder zurück kommen wird, in der einen oder anderen Form, wieso wird es dann überhaupt genommen? Subhan'Allah. Wir bekommen im Prozess des 'Verlierens'!

Allah gibt uns Gaben und Geschenke. Doch oft werden wir dann eher von diesen Geschenken abhängig als von Ihm. Wenn Er uns Geld gibt, werden wir abhängig vom Geld — nicht von Ihm. Wenn er uns Menschen gibt, werden wir abhängig von diesen Menschen — nicht von Ihm. Wenn Er uns Status oder Macht gibt, werden wir davon abhängig - und auch noch abgelenkt. Wenn Allah uns Gesundheit gibt, sind wir getäuscht. Wir denken, wir werden niemals sterben.

Allah gibt uns Geschenke, aber dann fangen wir an, diese Geschenke so sehr zu lieben, wie man nur Allah lieben sollte. Wir nehmen diese Geschenke und spritzen sie uns in unsere Herzen, bis sie die Macht übernehmen. Bald können wir nicht mehr ohne sie leben.

Jeder einzelne Moment wird damit verbracht, über sie nachzudenken, in Demut und Verehrung für sie. Der Verstand und das Herz, das von Allah für Allah erschaffen wurde, wird  der Besitz von jemand oder etwas anderem. Und dann kommt die Angst. Die Angst vor Verlust fängt an, uns zu lähmen. Das Geschenk — das in unseren Händen hätte bleiben sollen — übernimmt die Führung über unser Herz, also verzehrt uns die Angst, es zu verlieren. Bald wird das, was einst ein Geschenk war, ein Folterinstrument und ein Gefängnis, das wir uns selbst gebaut haben. Wie können wir davon befreit werden? Gelegentlich befreit uns Allah in Seiner unendlichen Barmherzigkeit davon... in dem Er es weg nimmt.

Das Ergebnis davon ist, dass wir zu Allah mit ganzem Herzen zurückkehren. In dieser Verzweiflung und Not bitten wir, betteln wir, beten wir. Durch den Verlust erreichen wir ein Level an Aufrichtigkeit und Demut und Abhängigkeit von Ihm, das wir anderenfalls nicht erreicht hätten — wäre unser Geschenk nicht von uns genommen worden. Durch den Verlust drehen sich unsere Herzen komplett zu Ihm.

Was passiert, wenn du deinem Kind zuerst ein Spielzeug oder das Videospiel, das es schon immer wollte, gibst? Es wird davon verzehrt. Bald schon wird es nichts anderes mehr wollen. Es sieht nichts anderes mehr. Es will nicht mehr seine Arbeit machen oder gar essen. Es ist hypnotisiert zu seinem eigenen Nachteil. Was machst du nun also, als liebendes Elternteil? Lässt du es in seiner Sucht und seinem kompletten Verlust von Schwerpunkt und Gleichgewicht ertrinken? Nein.

Du nimmst es weg.

Dann, wenn dein Kind die Konzentration auf seine Prioritäten wieder erlangt hat, sowie Vernunft und Gleichgewicht, wenn Dinge wieder an ihrem richtigen Platz in seinem Herzen und seinen Gedanken und seinem Leben sind, was passiert dann? Du gibst ihm das Geschenk wieder. Oder vielleicht sogar etwas besseres. Aber dieses mal ist das Geschenk nicht länger in seinem Herzen. Es ist an seinem richtigen Platz. Es ist in seiner Hand.

Doch in diesem Prozess des Nehmens ist das Allerwichtigste geschehen. Das Verlieren und Wiedererlangen des Geschenkes ist belanglos, irrelevant. Das Nehmen deiner Unachtsamkeit, deiner Abhängigkeit von anderen Dingen als Ihm, und das Ersetzen davon mit Gedenken nur an Ihn und Konzentration nur auf Ihn war das wahre Geschenk. Allah verweigert um zu geben.

Und so geschieht es, dass manchmal das "etwas besseres" das größte Geschenk überhaupt ist: Nähe zu Ihm. Allah hat die Tochter von Malik ibn Dinar genommen um ihn zu retten. Er hat seine Tochter genommen, doch hat sie mit Schutz vor dem Höllenfeuer und Erlösung von einem schmerzhaften Leben voller Sünde und Entfernung von Ihm ersetzt. Durch den Verlust seiner Tochter wurde Malik ibn Dinar mit einem Leben, das voller Nähe zu Allah verbracht wurde, gesegnet. Und sogar das, was von ihm genommen wurde (seine Tochter) würde mit Malik ibn Dinar für immer in Jannah verbleiben.

Ibn ul Qayyim (möge Allah mit ihm zufrieden sein) spricht über dieses Phänomen in seinem Buch Madarij Al Salikin. Er sagt: "Die göttliche Anordnung verbunden mit dem Gläubigen ist immer eine Wohltätigkeit, selbst wenn es in der Form des Verwehrens (etwas, nach dem sich gesehnt wird) ist; und es ist ein Segen, selbst wenn es aussieht wie eine Prüfung und Bedrängnis, die ihn befallen hat; und es ist in Wirklichkeit eine Heilung, selbst wenn es aussieht, wie eine Krankheit!"

Die Frage ist also 'wenn etwas verloren ist, wird es zurückkehren?' - Die Antwort ist ja. Es kehrt zurück. Manchmal hier, manchmal da, manchmal in einer anderen, besseren Form. Doch das größte Geschenk liegt unter dem Nehmen und Zurückgeben. Allah sagt uns: Sprich: ”Über die Gnade Allāhs und über Seine Barmherzigkeit - darüber sollen sie sich nun freuen. Das ist besser als das, was sie anhäufen.“ (10:58)

- Yasmin Mogahed, Auszug aus "Reclaim Your Heart"



Auch andere schöne Weisheiten von ihr sind im Internet zu finden:


Noch mehr Weisheiten von ihr:



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"Die Leute haben so Angst vor dem Schmerz. Entsetzliche Angst vor dem Fallen oder Scheitern. Entsetzliche Angst vor dem Bruch. Entsetzliche Angst davor, die Stücke wieder aufsammeln zu müssen. Deshalb versuchen wir es nicht. Deshalb getrauen wir uns nicht, richtig zu leben. Doch wir fürchten uns nur vor dem Schmerz, den Brüchen und den Wunden, weil wir uns auf uns selbst verlassen, diese wieder zu heilen. Wenn wir wirklich glauben würden, dass wir, ganz egal, wie kaputt, wie viel Schmerz oder wie tief die Wunde ist, zu dem Heiler rennen können, dann würden wir nicht länger Angst davor haben, Dinge zu versuchen, zu riskieren, zu fühlen. Zu leben. Und das sähe wie Mut aus." - Yasmin Mogahed



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"Wir haben manchmal so Angst. Angst vor all dem, was schief gehen könnte. All dem, was verloren gehen könnte. Aber in unserer lähmenden Angst verlieren wir den Fokus. Wir sehen die Krankheit, aber nicht die Heilung. Den Sturm, aber nicht den Unterschlupf. Ja, es gibt Armeen und Rote Meere. Ja, es gibt Flammen. Aber erinnere dich, die Krankheit, der Sturm, das Feuer, die Armeen und Roten Meere sind alles Kreationen in der Hand des Herrschers. Er hat Ayyoub (AS) von der Krankheit gerettet, Nuh (AS) von dem Sturm, Musa (AS) von den Armeen und dem Meer, Ibrahim (AS) von den Flammen. Es war nicht so als ob sie diesen Notlagen nicht begegnet sind. Das sind sie. Sie waren eingekreist davon. Aber Allah hat sie in Sicherheit gelassen, sogar im Bauch des Unheils. Unser Fokus ist falsch. Wir fürchten den Sturm, weil wir nicht den Unterschlupf sehen. Wir fürchten das Rote Meer, weil wir nicht Denjenigen sehen, der es in zwei teilen kann. Es ist nicht der Sturm, den wir fürchten sollten, sondern die Entfernung zum Unterschlupf." - Yasmin Mogahed



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Gestern bin ich an den Strand gegangen. Als ich da so da saß und die massiven kalifornischen Wellen betrachtete, habe ich etwas merkwürdiges realisiert. Der Ozean ist so atemberaubend schön. Aber genauso wie er schön ist, ist er auch tödlich. Die selben fesselnden Wellen, welche wir vom Ufer aus wertschätzen, können uns töten, wenn wir sie betreten. Wasser, die selbe Substanz, die lebensnotwendig ist, kann das Leben beenden, im Ertrinken. Und der selbe Ozean, der Schiffe oben hält, kann diese Schiffe in Stücke reißen.

Dieses weltliche Leben, die Dunya, ist genauso wie der Ozean. Und unsere Herzen sind die Schiffe. Wir können den Ozean für unsere Bedürfnisse benutzen und als ein Mittel, um zu unserer Endstation zu kommen. Aber der Ozean ist nur das: ein Mittel. Er ist ein Mittel, um Meeresfrüchte zu suchen. Er ist ein Mittel, um zu reisen. Er ist ein Mittel, um einen höheren Zweck zu erreichen. Aber er ist nur etwas, in dem wir auf der Durchreise sind, doch niemals denken würden, wir würden dort für immer bleiben. Stell dir vor, was passieren würde, wenn der Ozean unsere Endstation werden würde - statt bloß ein Mittel.

Letztendlich würden wir ertrinken.

Aber so lange wie das Wasser des Ozeans außen vom Schiff bleibt, wird das Schiff weiter gleiten und die Kontrolle haben. Aber was passiert, sobald das Wasser in das Schiff kriecht? Was passiert, wenn die Dunya nicht nur Wasser außerhalb unserer Herzen ist, wenn die Dunya nicht länger bloß ein Mittel ist? Was passiert, wenn die Dunya unsere Herzen betritt?

Das ist der Moment, in dem das Schiff sinkt. Wenn das Herz wie eine Geisel genommen wird und ein Sklave wird. Und wenn die Dunya - die einst unter unserer Kontrolle stand - anfängt, uns zu kontrollieren. Wenn das Wasser des Ozeans ein Schiff einholt und betritt, dann übt das Schiff nicht länger die Kontrolle aus. Das Schiff ist dann von der Gnade des Ozeans abhängig.

Um oben zu bleiben, müssen wir diese Welt genauso betrachten, wie Allah (swt) es uns im Quran erzählt hat: Wahrlich, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages, liegen wahre Zeichen für die Verständigen. (3:190)

Wir leben in der Dunya, und die Dunya ist auch tatsächlich dafür erschaffen worden, dass wir sie benutzen können. Loslösung von der Dunya (Zuhd) bedeutet nicht, dass wir nicht mit dieser Welt interagieren. Viel eher hat der Prophet ﷺ uns erzählt, dass wir es sogar müssen:

Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Eine Gruppe von drei Männern suchte die Wohnungen der Frauen des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf, um sich über die Frömmigkeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu erkundigen. Als sie davon Kenntnis nahmen, machten sie den Eindruck, als ob sie derartige Praxis für gering schätzten. Sie sagten dann: „Wer sind wir gegenüber dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm? Ihm ist doch jede vergangene und künftige Schuld vergeben worden.“ Einer von ihnen sagte: „Was mich aber angeht, so verbringe ich die ganze Nacht im Gebet.“ Ein anderer berichtete: „Ich aber faste die ganze Zeit und breche nicht mein Fasten.“ Der dritte sagte: „Ich enthalte mich aber der Frauen und werde niemals heiraten.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam hinzu und sagte: „Seid ihr diejenigen, die dies und jenes gesagt haben? Was mich wirklich angeht, so bin ich bei Allah unter euch derjenige, der Allah am meisten fürchtet und Ihm gegenüber am frömmsten ist. Dennoch faste ich und breche mein Fasten, bete ich und gehe schlafen und heirate die Frauen. Wer sich von diesem meinem Weg (Sunnah) abwendet, der gehört nicht zu mir!“ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5063]

Der Prophet ﷺ hat sich nicht von der Dunya ferngehalten um von ihr losgelöst zu sein. Seine Loslösung war viel tiefer. Es war die Loslösung des Herzens. Seine endgültige Bindung war nur die zu Allah (swt) und zum Zuhause bei Ihm, denn er hat wahrlich die Worte Gottes verstanden:

Dieses irdische Leben ist nichts als ein Zeitvertreib und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber - das ist das eigentliche Leben, wenn sie es nur wüssten! (29:64)

Loslösung bedeutet nicht einmal, dass wir nichts von der Dunya besitzen dürfen. Tatsächlich waren viele der größten Prophetengefährten reich. Viel eher ist es so, dass Loslösung bedeutet, dass wir die Welt als das betrachten, und uns ihr gegenüber so verhalten, wie sie wirklich ist: nur ein Mittel. Loslösung ist, wenn die Dunya in unserer Hand bleibt - nicht in unserem Herzen. So wie Ali (ra) es schön ausgedrückt hat: "Loslösung ist nicht, wenn du nichts besitzt, sondern wenn nichts dich besitzt."

Genauso wie das Wasser des Ozeans, welches das Schiff betritt, in dem Moment, in dem wir die Dunya unsere Herzen betreten lassen, werden wir sinken. Der Ozean war nie dafür gedacht das Schiff zu betreten; es war nur dafür gedacht, ein Mittel zu sein, welches uns nicht betreten oder kontrollieren darf. Deshalb bezieht Sich Allah (swt) im Quran mehrfach zur Dunya als ein Mata'a. Das Wort Mata'a kann übersetzt werden als "Hilfsmittel für verübergehende weltliche Freuden". Sie ist ein Hilfsmittel. Sie ist ein Instrument. Sie ist der Weg - nicht das Ziel.

Und es ist genau dieses Konzept, über welches der Prophet ﷺ so redegewandt sprach, als er sagte:

Abdullah ibn Mas’ud (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) eines Tages auf einer Palmfaser-Matte schlief, und als er erwachte, waren die Abdrücke der Matte auf seinem Körper sichtbar. Wir sagten: "Oh Gesandter Allahs, dürfen wir dir eine weiche Matratze geben?" Er antwortete: "Was habe ich mit dieser Welt zu schaffen? Im Diesseits bin ich nur wie ein Durchreisender, der im Schatten eines Baumes rastet und ihn wieder verlässt, nachdem er etwas geruht hat." (At-Tirmidhi) Dies ist ein guter und gesunder Hadith (hasan sahih). [Riyad us-Salihin Nr. 486]

Betrachte für einen Moment die Metapher eines Reisenden. Was passiert, wenn du reist oder weißt, dass dein Aufenthalt nur vorübergehend ist? Wenn du für eine Nacht durch eine Stadt fährst, wie sehr bindest du dich an diesen Ort? Wenn du weißt, es ist nur vorübergehend, würdest du sogar in Motel 6 bleiben können. Aber würdest du dort leben wollen? Vermutlich nicht. Stell dir vor, dein Chef schickt dich in eine neue Stadt, um an einem (zeitlich) begrenzten Projekt zu arbeiten. Nehmen wir mal an, er hat dir nicht genau gesagt, wann das Projekt enden wird, aber du wüsstest, dass du jederzeit nach Hause zurück kommen könntest, jeden Tag. Wie würdest du in dieser Stadt sein? Würdest du in gewaltige Mengen von Besitz und dein ganzes Ersparnis in teure Möbel und Autos investieren? Wohl eher nicht. Selbst beim Einkaufen, würdest du Wägen voll laden mit Essen und anderen leicht verderblichen Waren? Nein. Du würdest dich zieren, etwas mehr zu kaufen, als das, was du für ein paar Tage brauchst - denn dein Boss könnte dich jederzeit zurückrufen.

Das ist die Denkweise eines Reisenden. Wenn man realisiert, dass etwas nur vorübergehend ist, entsteht eine Loslösung ganz natürlich. Das ist es, worüber der Prophet ﷺ in seiner Weisheit in diesem tiefgründigen Hadith spricht. Er verstand die Gefahr, wenn man in dieses Leben vertieft wird. Eigentlich gab es nichts, was er mehr für uns fürchtete:

Er sagte: „Erwartet die frohe Botschaft und seid voller Hoffnung über das, was euch Freude bereitet; denn bei Allah, es ist nicht die Armut, die ich für euch fürchte! Vielmehr fürchte ich für euch, dass sich die Welt euch öffnet und reichlich gibt, wie diese auch denjenigen vor euch reichlich gab, und dass ihr danach wetteifert, wie jene einst danach wetteiferten und aber auch, dass diese euch verdirbt, wie sie einst die anderen verdarb.“ [Sahih Muslim Nr. 5261]

Der gesegnete Prophet ﷺ erkannte die wahre Natur dieses Lebens. Er verstand. was es bedeutet, auf der Dunya zu sein, ohne in ihr zu sein. Er durchsegelte genau den selben Ozean den wir alle überqueren müssen. Aber sein Schiff wusste genau von wo es kam, und wohin es ging. Sein Schiff war eines, was trocken geblieben ist. Er verstand, dass der selbe Ozean, der im Sonnenlicht glitzert, ein Friedhof wird für das Schiff, welches es betritt.

- Yasmin Mogahed, "Reclaim Your Heart"



ORIGINAL:



ÜBERSETZUNG:

"Wieso bekomme ich nicht das, was ich will? Dieses Gefühl haben wir Menschen oft: Wir wollen eine bestimmte Sache und bekommen sie nicht. Wieso nicht? Eine andere Form dieser Frage lautet 'Wieso werden meine Dua (Bittgebete) nicht erhört? Wieso bitte ich Allah ständig um diese Sache, und bitte und bitte, doch ich bekomme es nicht?'

Ich glaube, unser Problem liegt in unserer Art, Ziele zu machen. Was ist unser Ziel? Was wollen wir erreichen? Ich glaube, der Fehler ist, dass wir unsere Mittel und unser Ziel vermischt und vertauscht haben. Was meine ich damit? Das Ziel, das ist das Ziel unseres Lebens, unser Bestimmungsort, unsere Endstation. Und Mittel, das sind die Werkzeuge, womit wir dieses Ziel erreichen.

Bei der Mehrheit von uns ist es so, dass wir an Allah glauben, und dass wir Allah lieben, doch wir behandeln Ihn nicht wie unser ultimatives Ziel, unsere Endstation. Eher haben wir andere Ziele. Oft sind es gute Ziele, halal Ziele. Das ist das Problem hier: unser Ziel mag gut und halal sein, doch nichts anderes als Allah subhana wa tala sollte unser Ziel sein. Alles andere außer Allah ist nur ein Mittel, ein Werkzeug um zu Allah zu gelangen.

Lasst mich euch ein Beispiel bringen: Mein Ziel ist es, zu heiraten. Sich das zu wünschen, ist eine noble Sache, nicht wahr? Es ist halal und erwünscht. Was ist also so schlimm daran, wenn ich 'Heiraten' als mein Ziel mache? Wir sind noch ein bisschen spezifischer: sagen wir, mein Ziel ist es, Person X zu heiraten. Da ist also eine bestimmte Person, die ich unbedingt heiraten möchte. Was mache ich nun? Ich bitte Allah darum, mich diese Person heiraten zu lassen. Das Problem mit diesem Szenario ist: ich habe Person X heiraten mein Ziel und Allah das Werkzeug gemacht. Denn ich bitte Allah darum, ich benutze ihn sogar dafür. Als sei Er das Werkzeug, das Mittel. Um mein Ziel zu erreichen, nämlich Person X zu heiraten.

Noch mal: es ist nichts falsch daran, Allah um Dinge, die wir wollen, zu bitten. Doch wenn wir die Sache, die wir wollen, zum Ziel selbst machen, dann werden wir diese Sache unbedingt haben, komme, was wolle. Doch was ist, wenn Allah in Seiner umfassenden Weisheit weiß, dass diese Person nicht gut für mich ist? Was ist, wenn Person X heiraten mich nicht zu meinem ultimativen Ziel, was Allah näher kommen sein sollte, bringt? Doch das ist mir egal. Ich will das. Ich habe nicht gedacht 'Was wäre das beste für mich um Allah näher zu kommen?'

Wenn Allah mir meinen Wunsch nicht erfüllt, bin ich nun sehr verzweifelt. Das Problem ist: ich habe Allah das Mittel gemacht und meinen Wunsch das Ziel. Wenn es andersherum wäre, wäre es richtig. Dann würde ich Allah bitten: "Oh Allah, erlaube mir, Person X zu heiraten, wenn es gut für meine Beziehung mit Dir ist. Wenn es gut für mein Dunya und mein Akhira ist. Wenn es gut ist für meinen Weg zu dir." Wenn Allah mir nun nicht erlaubt, Person X zu heiraten, dann sage ich nicht 'Wieso hast du mir nicht das gegeben, was ich wollte?', denn ich habe Allah um das gebeten, was das Beste für mich ist um mein Ziel zu erreichen.

Unser Problem ist, dass uns die Sache, die wir wollen, viel mehr interessiert als Allah. Wir fragen uns nie, ob diese Sache uns vielleicht sogar schaden könnte bei unserem ultimativen Ziel: Allah nah zu sein. Vielleicht ist diese Person nicht gut für mich. Ich mag mich fragen 'Aber wieso sollte diese Person nicht gut für mich sein, Person X hat doch einen starken Glauben und ist religiös.' Die Person kann mir trotzdem schaden, zum Beispiel, wenn ich ihr viel näher bin als Allah, wenn meine Bindung zu der Person stärker wird als meine Bindung zu Allah. Dann kann mir diese Person schaden, selbst wenn sie ein guter Muslim ist. Denn die Person kann wie eine Art Schleier zwischen Allah und mir werden, denn mein Fokus ist auf dieser Person und nicht auf Allah.

Allah sagt uns im Quran: 'Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht!' (Quran 2:216)

Sich dessen bewusst werden können wir nur, wenn wir Allah das Ziel machen. Und nicht Uni XY, Karriere XY, Schule XY. Diese Dinge sind alle toll und halal, doch sie sollten Mittel sein. Werkzeuge. Wege, um zu Allah zu gelangen. Und wenn XY nicht das richtige Mittel ist, dann - hamdulillah, dann kann Allah dir ein besseres Mittel geben.

Wenn wir etwas anderes unser Ziel machen außer Allah, dann können wir ein Gefühl der Berechtigung, des Anspruchs bekommen, was zum größten Kummer führen wird. Die Wut, die wir Menschen manchmal auf Gott haben, wenn Er uns einen Wunsch nicht erfüllt, stammt von diesem Gefühl, Anspruch auf etwas zu haben...

Wenn ich eine Bindung zu etwas habe, dann finde ich: diese Sache ist gut für mich. Dann wiederum denke ich, dass ich ein Anrecht darauf habe, und wenn Allah mir das dann nicht gibt, werde ich sauer. Wir müssen verstehen: nur, weil wir ein Bittgebet sprechen, heißt es nicht, dass Allah Kommandos entgegennimmt. Wir müssen verstehen, dass Allah nicht für uns arbeitet. Wir sollten für Ihn arbeiten. Er ist nicht unser Flaschengeist oder so, eudhubillah. Unser Problem ist wirklich: wir behandeln Gott wie ein Werkzeug, um das, was wir wollen, zu erreichen. Wenn wir dann Allah fragen 'Wieso erfüllst du uns diesen Wunsch nicht?', dann reden wir, als würden wir zu einem Werkzeug, das nicht richtig funktioniert, sprechen.

Unser Gefühl ist: Ich verdiene XYZ. Doch wir verdienen gar nichts. Alles, was Allah subhana wa tala uns schenkt, ist ein Segen, ein Geschenk. Es ist nichts, was ich verlangen kann. Doch ich bitte Allah darum, und das ist eine gute Sache. Allah liebt es, wenn wir ihn um etwas bitten. Aber WIE bitten wir Allah? Es sollte keine Forderung sein. Allah ist der Allerbarmer, der Barmherzige - er liebt es, Dinge zu schenken. Seine Barmherzigkeit besiegt seinen Zorn.

Wenn Allah es liebt, Dinge zu schenken und ich bekomme das, was ich will, trotzdem nicht, dann sollte es mich zum Nachdenken anregen. Der Standard ist, dass Er gerne gibt, und dass Er es liebt, zu geben. Wenn Er mir dann etwas vorenthält, wird es zu meinem eigenen Besten sein. Allah verweigert nicht einfach so, weil Er das so will. In seiner Verweigerung beschenkt Er uns eher. Er beschützt uns vor etwas, das wir nicht sehen. Wenn wir Istikhara beten, bitten wir Allah darum, uns die Sache zu geben, wenn sie gut für uns ist, und sie uns wegzunehmen, wenn sie schlecht zu uns ist.

O Allah, ich bitte Dich um die Eingebung der richtigen Entscheidung aufgrund Deines Wissens; und ich bitte Dich um Kraft (zur Durchführung des Vorhabens) durch Deine Macht, und ich bitte Dich um Deine unermessliche Gunst. Denn Du hast die Macht (dazu) und ich nicht, und Du weißt (alles), und ich weiß nicht(s); und nur Du kennst das Verborgene! O Allah! Wenn Du weißt, dass diese Angelegenheit gut ist für mich, für meinen Glauben, für meine Lebensführung und für mein Ende (oder sagt: für mein diesseitiges und jenseitiges Leben), so bestimme sie mir und erleichtere sie mir, sie zu erreichen! Und gib mir dann Deinen Segen dazu! Weisst Du aber, dass diese Angelegenheit schlecht ist, für mich, für meinen Glauben, für meine Lebensführung und für mein Ende (oder sagt: für mein diesseitiges und jenseitiges Leben), so wende sie von mir ab und halte mich von ihr fern! Bestimme mir Gutes, wo immer dies auch sei, und mache mich dann zufrieden damit.

Wenn Allah es dann jedoch von uns wegnimmt, wollen wir nicht loslassen.

Wir wollen doch das, was für uns das Beste ist. Wer will schon etwas, was schlecht für einen ist? Wieso glauben wir Allah dann nicht? Allah weiß es, doch wir wissen es nicht. Wir sind kurzsichtig, wir sind blind für das Verborgene. Wir wissen nicht, was der Morgen bringt.

Wann weiß ich jedoch, wann ich es lassen soll und wann ich weiterhin geduldig auf die Erfüllung meines Wunsches warten sollte?

Teil unseres Vertrauens in Allah ist, uns nicht an einer Option fest zu klammern. Wir sollten uns nur an Allah fest klammern. Alles andere außer Allah ist unbeständig. Alles andere, an das du dich festklammerst, wird zerbrechen. Die einzige Sache, die niemals bricht, die einzige Sache, die beständig ist, ist Allah Selbst. Wenn du dich statt an eine Sache an Allah fest klammerst und dahin gehst, wo Er dich hinführt, dann wird es dir gut gehen. Du solltest dich nur auf Ihn verlassen. Alle anderen Dinge sind unbeständig. Sie gehen hoch und runter, ändern sich ständig, gehen kaputt, verlassen dich oder sterben. Das ist die Realität von der Schöpfung. Wenn du dich an sie festklammerst, dann wirst du ständig eine Achterbahnfahrt haben. Sobald du dich an etwas festhältst, was instabil ist, wirst auch du instabil.

Manchmal siehst du etwas als gut für dich und es ist sehr schlecht für dich. Und andersrum auch.

Ein Beispiel ist die Geschichte von Khidr und Musa im Quran. 

Moses sagte zu ihm: ”Darf ich dir folgen, auf dass du mich über das rechte Handeln belehrest, wie du gelehrt worden bist?“ (18:66) Er sagte: ”Du vermagst nimmer bei mir in Geduld auszuharren. (18:67) Und wie könntest du bei Dingen geduldig sein, von denen dir keine Kunde gegeben worden ist?“ (18:68) Er sagte: ”Du wirst mich, so Allāh will, geduldig finden, und ich werde gegen keinen deiner Befehle ungehorsam sein.“ (18:69) Er sagte: ”Nun gut. Wenn du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich es dir von selbst erkläre.“ (18:70)

So machten sich beide auf den Weg, bis sie in ein Schiff stiegen, in das er ein Loch schlug. Er (Moses) sagte: ”Schlugst du ein Loch hinein, um seine Mannschaft zu ertränken? Wahrlich, du hast etwas Schreckliches begangen!“ (18:71) Er sagte: ”Habe ich nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?“ (18:72) Er (Moses) sagte: ”Stelle mich nicht meines Vergessens wegen zur Rede, und sei deswegen nicht streng mit mir.“ (18:73) 

So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er erschlug. Er (Moses) sagte: ”Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne dass (er) einen anderen (erschlagen hätte)? Wahrlich, du hast etwas Abscheuliches getan!“ (18:74) Er sagte: ”Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?“ (18:75) Er (Moses) sagte: ”Wenn ich dich nochmal nach etwas frage, so begleite mich nicht weiter; von mir aus wärst du dann entschuldigt.“ (18:76)

So zogen sie weiter, bis sie bei den Bewohnern einer Stadt ankamen und von ihnen Gastfreundschaft erbaten; diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte, und er richtete sie auf. Er (Moses) sagte: ”Wenn du es gewollt hättest, hättest du einen Arbeitslohn dafür erhalten können.“ (18:77) Er sagte: ”Dies führt zur Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Bedeutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest. (18:78)

Was das Schiff anbelangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten, und ich wollte es beschädigen; denn hinter ihnen war ein König, der jedes Schiff beschlagnahmte. (18:79)

Und was den Jüngling anbelangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er könnte Schmach durch Widersetzlichkeit und Unglauben über sie bringen. (18:80) So wollten wir, dass ihr Herr ihnen zum Tausch (ein Kind) gebe, das redlicher als dieses und anhänglicher wäre. (18:81) 

Und was nun die Mauer anbelangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt, und darunter lag ein Schatz für sie (verborgen), und ihr Vater war ein rechtschaffener Mann gewesen; so wünschte dein Herr, dass sie ihre Volljährigkeit erreichen und ihren Schatz heben mögen - als eine Barmherzigkeit deines Herrn; und ich tat es nicht aus eigenem Ermessen. Das ist die Bedeutung dessen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest.“ (18:82)

Und die Geschichte von Musa und Qarun - beginnend ab Sure 28, Vers 76:

Auch Qarun lebte zur Zeit von Musa und er war so reich, sehr reich. Die ganze Zeit hat er mit seinem Reichtum angegeben. Im Quran werden zwei Gruppen von Menschen erwähnt. Eine war voller Menschen, die Reichtum liebten und dies als ihr Lebensziel hatten, diese Menschen haben Qarun sehr beneidet. Die andere Gruppe wusste, dass es noch mehr im Leben gibt und versuchte, Qarun etwas Demut beizubringen. Qarun dachte, dass er all das besaß, weil er so wissend war. Das war, genauso wie seine Undankbarkeit, sein Fehler: Er realisierte nicht, dass dies ein Geschenk von Allah war - er dachte, er selbst war verantwortlich für dieses Glück und wurde folglich arrogant. Im Quran lesen wir, dass er schließlich mit seinem Haus zusammen von der Erde verschlungen wurde. Qarun wurde also zerstört. Dann erfahren wir die Reaktionen der Menschengruppen. Die erste Gruppe - die Gruppe, die sich nach genau diesem Leben sehnte und ihn stark beneidete, sagte: 'Gott sei Dank hat Allah uns nicht das gegeben, was Er Qarun gegeben hat - denn sonst wären auch wir zerstört worden.'

Hier erfahren wir, dass es manchmal Dinge gibt, die von außen als etwas Gutes wirken, doch in Wirklichkeit schlecht sind. Manchmal will ich etwas, doch es ist nicht gut für mich und manchmal will ich etwas überhaupt nicht und es ist gut für mich."

Meine Gedanken zu diesen Worten von ihr sind: Wieder einmal so weise. Ich glaube wirklich, wir handeln so: Wir denken scharf nach, was das Beste für uns sein könnte. Lange. Es ist anstrengend, alle Ideen zu wälzen, doch endlich scheinen wir es dann zu wissen. Dann sind wir erleichtert, endlich einen Lebensplan zu haben. Dann beten wir für das, was wir uns vorgenommen haben. Dann bekommen wir es nicht. Dann verzweifeln wir. Wir sagen NIE zu Allah سبحانه و تعالى "Mein Herr, Du entscheidest. Gib mir das Leben, das Dir am besten gefällt!" Wo ist unser Vertrauen? Wann werden wir endlich aufhören, davon überzeugt zu sein, dass wir wissen, was das Beste für uns ist? Allah سبحانه و تعالى kennt jeden Gedanken, den wir jemals hatten und jedes Gefühl, das wir jemals spürten - Er kannte uns schon, als wir noch nicht-existent waren. Er kennt uns am besten. Er weiß, was das Beste für uns ist. Und wenn wir irgendwann unsere Beziehung zu Ihm an oberste Stelle tun, dann wird alles Sinn ergeben und wenig wird weh tun.

Außerdem... Der Teil "Er ist nicht unser Flaschengeist oder so" und "Wir müssen verstehen, dass Allah nicht für uns arbeitet" war ganz schön krass zu hören. Definitiv etwas, das man sich einprägen muss. Der Hochmut des Menschen... Mir fehlen die Worte. Wer sind wir überhaupt, dass sich der Erschaffer des ganzen Universums mit all seinen Planeten für uns und unsere Probleme interessiert? Ja, so einen Satz höre ich irgendwie nicht gerne. Krass. Wir haben Ihm zu dienen und nicht umgekehrt. (Vielleicht erhört Er deine Gebete ja, wenn du noch mehr Demut hast. Zu glauben, du hättest bereits Demut ist bestimmt nicht demütig, glaube ich.)



  • "SORG DICH NICHT, WENN DEIN HERZ HEUTE SCHMERZT! Herzen ändern sich jeden Tag. Und Er ist der Dreher der Herzen." - Yasmin Mogahed
  • "I know you feel worn and tired. I know you're tired of failing. Rest, but don't stop. You can do this. You got this. Not because you're strong. But because he's your strength." - Yasemin Mogahed
  • "Sei nicht durch die Weite des Meeres überwältigt. Schau auf denjenigen, der es in zwei Hälften teilen kann." - Yasemin Mogahed
  • "Beware of viewing your relationship with God as a transactional one. Thinking He’s just repaying you for your works, creates a dangerous sense of entitlement when you see your works as good. But, the subtle danger lies in what happens when you see your works as bad. You lose all hope. God to you becomes like a drill sergeant (God forbid), ready to withhold and punish, instead of the One more merciful than a mother to her child, ready to forgive, forbear and give—although you have done nothing to deserve it and cannot repay it in any way." - Yasmin Mogahed
  • "I know you feel worn and tired. I know you’re tired of failing. Rest, but don’t stop. You can do this. You got this. Not because you’re strong, but because He’s your strength." - Yasmin Mogahed
  • "Wie kriegst du es hin, dass du es immer weiter versuchst wenn etwas so unmöglich wirkt? Erinnere dich einfach an Hajar und wie sie den selben Kurs sieben mal umlief, auf der Suche nach dem Unmöglichen: Wasser in der Wüste." - Yasmin Mogahed

Da das Buch bei Trauer hilft, habe ich diese Buchvorstellung mitsamt den Weisheiten hier bei meinem Artikel "Klick hier, wenn du traurig bist!" verlinkt. Die allerletzten Zitate hier sind da auch.

Hier noch zwei inspirierende Weisheiten von ihr auf Englisch: KLICK und KLICK.



Früher, als Nichtmuslimin, habe ich Nonnen oft mit Bewunderung nachgeschaut. Ich habe mir gedacht: "Sie richten ihr Leben nur nach Gott und dienen Ihm. (Anmerkung: Meine damaligen Gedanken.) Alles andere - Liebe, Karriere, Hobbies, Kinder, Bildung, 'Spaß' - werfen sie symbolisch in den Müll. Ich glaube, das rettet einem das Herz, wenn man auf Weltliches verzichtet."

Der Islam lehnt das ab. Der Islam sagt: Du darfst dich verlieben. Du darfst materiellen Besitz haben. Du darfst das alles. Es ist nicht gottgefällig, sein diesseitiges Leben bewusst schlecht zu machen. Yasmin erwähnt im Buch, dass wir lieben dürfen. Und sie erwähnt auch, dass viele unserer frommen Vorfahren, die Sahaba, reich waren.

Wir dürfen die Geschenke Allahs سبحانه و تعالى lieben und genießen.

Aber mache diese Dinge nicht zum Gott.

Das zu lernen... War und ist eines der wichtigsten Dinge, die ich jemals getan habe - in meinem gesamten Leben.

Es geht nicht darum, sich mit einem trockenen Brot auf harten Boden zu legen - es ist viel mehr eine innere Haltung. Etwas, was im Herzen ist. Yasmin hat versucht, das ganze so zu definieren: Wenn der Verlust von irgendetwas oder irgendwem uns absolut zerbrechen und niederschmettern würde - dann lieben wir es eventuell zu sehr, oder vielmehr zu falsch.

Ich glaube, wir Menschen suchen diese Liebe, die wir brauchen, oft in anderen Menschen statt in Gott, weil wir fälschlicherweise annehmen, dass dies greifbarer ist.

Jemand, der neben einem steht und den man berühren kann wirkt näher als Gott. Vielleicht ist das ein Grund für Götzendienst, denn einen Stern oder eine Sonne oder eine Figur sieht man. Vielleicht finden es die echten Christen aus diesem Grund so toll, dass Gott laut Christentum mal ein Mensch war - weil Gott in ihrer Vorstellung so greifbarer und näher wirkt (eudhubillah). (Eigentlich bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass das ein Grund für Götzendienst ist. Diese Illusion von Nähe. Mir hat mal eine Frau gesagt, dass es ihr half, zu der Mutter عليه السلام von Jesus عليه السلام zu beten, als sie unter Kinderlosigkeit litt. Sie sagte zu mir, dass Maria عليه السلام sie bestimmt versteht, weil sie selber Mutter ist. Meine Frage, wie genau sie - ein Mensch - ihr hätte helfen können, selbst wenn sie nicht vor sehr langer Zeit verstorben, sondern sogar im selben Raum mit ihr und der deutschen Sprache mächtig gewesen wäre, hat sie nicht beantwortet.)

Und vielleicht ist diese nicht vorhandene Fähigkeit, etwas bildlich sehen oder sich zumindest vorstellen zu können, außerdem ein Grund fürs Sündigen und auch Leiden, weil das Paradies und die Hölle für uns einfach so weit entfernt wirken.

Ibn Mas'ud (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: "Das Paradies ist jedem von euch näher als sein Schnürsenkel, und ähnlich ist es auch mit der Hölle." (Al-Bukhari) [Riyad us-Salihin Nr. 105]

Yasmin hat ähnliches im Buch gesagt. Doch dann erinnerte sie den Leser daran, dass wenn wir sagen müssten, was das absolut nahste an uns ist, physisch, wir sagen würden, dass es unsere Halsschlagader ist. Sie erinnerte dann an folgenden Vers:


Außerdem erinnerte sie daran, dass wir ohne Halsschlagader sterben würden. Das soll uns daran erinnern, dass wir Allah سبحانه و تعالى sogar noch mehr brauchen.

Noch ein Zitat:

"Everyone who turns away from being a true slave of Allaah and obeying Him and loving Him; will be burdened with servitude, love and obedience to some created being." - Ibn al-Qayyim, al-Fawaa’id (p. 159) - kopiert von hier


"Die wahre Versklavung ist die Versklavung des Herzens.

Wahre Freiheit ist Freiheit des Herzens."

- Ibn Taymiyyah's Fatawaa (v. 10, p. 186)

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch auch als so wunderbar bereichend empfunden. Ich würde es gerne auf Deutsch übersetzen, aber ich weiß nicht, wie ich Yasmin kontaktieren kann um ihr das anzubieten.

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    1. Ja, letztens kam ich auch in so eine Situation, in der ich mir gedacht habe, wie toll es wäre, wenn es in alle möglichen Sprachen übersetzt werden könnte, und Deutsch natürlich auch. Am besten wäre es, wenn man es irgendwie schaffen könnte, dass das sogar in deutschen Buchläden landet, also von deutschen Verlagen gedruckt wird, aber ich habe absolut keine Ahnung von sowas.

      Aber nachfragen kostet ja nichts, und da rate ich zu ihrer Facebook-Fan-Seite. Zumindest die Kommentarspalte liest sie oft.

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