25.12.2014

Ob du Muslim bist oder nicht, entscheidest nicht du, sondern Allah

Der Unglaube, der hier thematisiert wird, ist Unglaube in allen vier Rechtsschulen und allen Glaubensschulen. 

Dass all diese Videos von Pierre Vogel sind, bedeutet nicht, dass nur Salafis dieses Zeug als Unglaube betrachten!


*****PREISFRAGE: Wieso wird die Modernistin Seyran Ates von Islamkritikern wie Abdel-Samad und Broder unterstützt?*****




Sünden schmeißen einen nicht aus dem Islam, auch nicht große, auch nicht sehr große.

Doch wenn man den Islam an Europa, bzw. das heutige Jahrhundert anpassen will und so viel leugnet, wirft einen das aus dem Islam raus und somit in das ewige Höllenfeuer hinein. Es ist nicht so, dass man solange Muslim ist, bis man sich bewusst denkt "So, jetzt trete ich aus dem Islam aus".

Alles, was einem nicht gefällt, wird einfach verleugnet. Aber was einem gefällt, das darf natürlich gnädigerweise bleiben.

Man darf nicht sagen "Manche leben den Islam konservativ, und manche eben liberal - jeder, wie er will".

Was in diesen vielen Videos angegriffen wird, sind Dinge, die in allen vier Rechtsschulen und allen Glaubensschulen als wahrer Unglaube gelten.

Wieso so was einen Muslim wütend machen sollte? Diese Leute verfälschen den Islam nicht in ihrem stillen Kämmerlein. Sie wollen es den Massen aufdrängen. In Unis. Sie wollen manipulieren. Und sie haben Erfolg. Weil sie ja so sympathisch wirken. Und sie ziehen so viele unwissende Leute mit in die Hölle. Die wird übrigens am meisten verleugnet.

HIER WICHTIGE VIDEOS:

ANTI MODERNISMUS am 30.11.2013 in Braunschweig:












WODURCH WIRD MAN KAFIR?


Man kann Prostituierte sein, heroinabhängig, Mörder - und trotzdem von Gott als Muslim angesehen werden. Zwar als sündiger Muslim, aber trotzdem immer noch Muslim.













Auch dieser Vers wird hier besprochen:

Wahrlich, diejenigen, die glauben, und die Juden, die Christen und die Sabäer, wer an Allāh und den Jüngsten Tag glaubt und Gutes tut - diese haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und sie werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein. (2:62) 

Damit sind nicht die heutigen Juden und Christen gemeint. Man darf nicht einfach den Koran aufschlagen und so interpretieren, wie es einem passt. Das ist nicht die Ansicht irgendwelcher islamischen Gruppen, sondern Konsens. Denn dann darf ich als Mann ja auch einfach meine Frau verprügeln wegen 4:34:

Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! (4:34) 

Ich interpretiere es nun mal so, andere Lesart! Seid mal nicht so intolerant. Nur Gott kennt mein Herz und nach dem Gebet fühle ich mich immer so wohl, also ist unser Verhältnis wohl auch in Ordnung.

Nein, Spaß beiseite.

Der Koran sagt selbst, wie er interpretiert werden muss: KLICK.


Keiner möchte, dass man mit dem Takfir übertreibt. Das Übertreiben im Takfir ist eine Plage. Und deutliches Merkmal der Khawarij. Pierre Vogel hat dazu viele Videos gemacht, sucht hierfür nach Videos über den sogenannten "Islamischen Staat".

Wichtig ist es, dass man versteht: Das Prinzip "Wer den Kafir nicht als Kafir betrachtet wird selber zum Kafir" nur bei Leuten zutrifft, die sich nicht dem Islam zuschreiben, wie Christen oder Atheisten. Siehe das letzte eingebettete Video. Wenn dies mehrere wüssten, dann gäbe es keine Ketten-Takfirs.

Wenn man jetzt also zum Beispiel fest davon überzeugt ist, dass Lamya Kaddor eine Kafira ist, dann bedeutet das nicht, dass man Muslime, die sie nicht als Kafira bezeichnen, zu Kuffar erklären muss, um selber Muslim zu bleiben. Das wäre echt eine hochkomplizierte Kette von Personen, die zum Kafir werden.

Fazit: Man muss sich niemals verzweifelt denken "Oh Gott, ich muss jetzt schnell entscheiden, ob diese Person, die sich dem Islam zuschreibt, ein Kafir ist oder nicht, denn sonst fliege ich selbst aus der Religion raus." - Und das wiederum bedeutet: Lieber einmal zu wenig als einmal zu viel.

Haltet euch vor den Übertreibern im Takfir fern!


Ein riesiges Phänomen im Modernisierungsland ist es, Hadithe als unauthentisch zu erklären:




Nein, der Islam wird nicht an das heutige Jahrhundert angepasst.

Diese Religion ist perfekt - deshalb muss sie nicht geändert werden. Diese Religion ist für jedes Jahrhundert perfekt. Wenn Allah سبحانه و تعالى finden würde, dass die Regeln für das 21. Jahrhundert nicht passen, würde Er uns einen neuen Propheten schicken.

Als Beispiel kann man das Schweinefleischverbot nehmen. Manch einer sagt "Vor 1400 Jahren gab es doch noch keine Kühlschränke, da ist das Fleisch vergammelt, deshalb war es ungesund. Doch heute ist es das doch nicht mehr, wieso darf man das Verbot dann nicht aufheben?" Solchen Leuten entgegnen wir, dass man Allah سبحانه و تعالى damit unterstellt, Er hätte es damals nicht gewusst, dass das Hygiene-Problem in der Zukunft gelöst wird.

“…Heute habe ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt...” (Quran 5:3)

Doch Leute wie Khorchide sind sehr geschickt und gerade deshalb so gefährlich. Sie sagen niemals direkt, dass sie den Islam ändern wollen. Sie wollen lediglich zum Reflektieren anregen oder Interpretationen überdenken. Und sagt der Islam nicht auch, dass man seinen Verstand gebrauchen soll? Heftig, diese Manipulation. Klar, alle Gelehrte, die es jemals gab haben den Islam nicht verstanden, und die Sahaba رضي الله عنه auch nicht, und der Prophet صلى الله عليه و سلم auch nicht. Aber Mouhanad Khorchide ist zum Glück mit so viel Weisheit gesegnet, dass er absolut alle korrigieren kann.

Wenn die vier Rechtsschulen in etwas Konsens haben, dann ist es unmöglich, dass alle falsch lagen.

Übrigens gilt das alles auch für Frauen, die eine "weibliche Lesart" des Islams wollen. Die Tatsache, dass unsere Gelehrten männlich waren, bedeutet nicht, dass sie unfähig waren, Frauenthemen korrekt zu interpretieren. Schaut die Zitate der Gelehrte in meinem Ehe-Artikel an, beim Absatz "Anderes", um zu sehen, wie gut sie über die Frau sprachen, während christliche Kleriker noch so etwas erzählten: KLICK (siehe auch Link dort).

Zurück zum Thema: Islamhasser verlangen immer eine Modernisierung des Islams. Der Grund dafür ist, weil sie finden, dass der Islam schlecht ist. Findet man das als Muslim etwa auch?

Habe auch mal gelesen, dass eine "progressive Muslima" positive Worte für Ayaan Hirsi Ali fand, die über den Propheten صلى الله عليه و سلم Dinge sagte wie "Gemessen an unseren westlichen Maßstäben ist er ein perverser Mann. Ein Tyrann".

Und Mouhanad Khorchide (übrigens mit Hamed Abdel-Samad bei Facebook befreundet) hat nach einem Terroranschlag der ISIS bei seinem Facebook-Profil wütend in die Tasten gehauen, dass er jedem, der gegen eine Modernisierung des Islams kämpft, die Mitschuld daran gibt. Somit ist klar: Diese Person, die sich Muslim nennt, denkt, dass der Islam in Quran und Sunna solche Terroranschläge gut heißt - und man ihn deshalb verändern muss.

Schaut, wie Christen diffamiert oder zumindest als seltsam dargestellt werden, die sich nicht dem Säkularismus unterwerfen:


Lest mal die Gründe, weshalb die angeblich schlimm sind. - Ein bisschen Beten hier und da jede Woche ist kein Ding, aber die Religion ernst nehmen: doof und blöd!

Mir tuts einfach nur leid um die Christen... Entweder ein riesengroßer bunter Teppich in der Kirche, oder du bist ein Radikaler.

Ich habe mal gelesen: Um die christliche Identität Europas zu bedrohen, kommt der Islam ein paar hundert Jahre zu spät.

Auch orthodoxe Juden haben es schwer:


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